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pte20130322020 Forschung/Entwicklung, Medien/Kommunikation

US-Magazine blicken 2013 optimistisch entgegen

Konsumenten lieben nicht nur Content, sondern auch Anzeigen


Magazine: US-Zeitschriften im Aufschwung (Foto: pixelio.de, R. Sturm)
Magazine: US-Zeitschriften im Aufschwung (Foto: pixelio.de, R. Sturm)

New York/Berlin (pte020/22.03.2013/13:50) - Der Anzeigen-Umfang vieler US-Magazine ist von Januar bis April 2013 im Vergleich zum Vorjahr um nur 0,9 Prozent-Punkte gesunken und stellt somit eine Verbesserung dar, wie der Media Industry Newsletter http://minonline.com ermittelt hat. Der Rückgang in der Vorjahresperiode im Vergleich zu 2011 betrug nämlich 5,6 Prozent. In Nachdem Printmedien verkaufsmäßig stetig abgenommen haben, lässt die neue Untersuchung auf einen Aufschwung dieser deuten, denn Konsumenten lieben noch immer das Blättern in Fachzeitschriften. Dabei genießen sie aber nicht nur den Inhalt, sondern auch die Anzeigen.

Internet zu flüchtig für Anzeigen

"Dieses Ereignis haben wir immer vorausgesagt. In Deutschland gibt es zwar einen Rückgang des Anzeigenvolumens - das hat aber nichts mit den Online-Angeboten zu tun, sondern mit der Überbesetzung des Marktes", schildert Volker Nickel, Sprecher des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft http://zaw.de , im Interview mit pressetext. In Deutschland bestehe der Printbereich aus rund 900 Titeln.

Printmedien stellen redaktionell qualitativ hochwertigen Content dar sowie eine adäquate Plattform für gute Anzeigen-Angebote. Jede Anzeige hätte einen unterschiedlichen Schwerpunkt, der im Medienmix adäquat positioniert werden müsse. "Qualitativ hochwertige Angebote machen aber im Printbereich mehr Sinn als im flüchtigen Internet", erklärt der Spezialist.

Neue Werbe-Entwicklungen

"Magazine bleiben genauso sehr erhalten wie das Fernsehen. Statt über TV-Werbung werden wir jedoch über 'Bildschirm-Werbung' sprechen, weil die Bereiche Internet und Fernsehen zusammenwachsen", so der Experte. Auch im Bereich der QR-Codes gebe es Neuentwicklungen. "Klassische Medien bleiben erhalten, aber mit neuen werblichen Möglichkeiten", schließt Nickel ab.

(Ende)
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