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pte20120727002 Auto/Verkehr, Umwelt/Energie

E-Autos: Tests mit Induktion starten

Renault als Vorreiter für kabellose Ladetechnik


E-Auto: Kehrseiten von Induktion kompensiert (Foto: flickr.com/Autoviva)
E-Auto: Kehrseiten von Induktion kompensiert (Foto: flickr.com/Autoviva)

San Diego/Gänserndorf (pte002/27.07.2012/06:05) - Elektroautos mit unbeschränkter Reichweite könnten schon bald Realität werden. Das US-Unternehmen Qualcomm http://qualcomm.com will schon bald mit der Testphase für Induktion beginnen. Durch drahtloses Aufladen sollen Zwischenstopps an Ladestationen hinfällig werden. Diese Innovation soll den E-Fahrzeugen zum Durchbruch verhelfen.

Nachteile kompensierbar

Diese Technologie wird bei Handys und anderen kleinen Geräten bereits verwendet. Dabei werden elektromagnetische Felder eingesetzt, die Gadgets durch Induktion aufladen. In der Automobilindustrie ist diese Innovation noch nicht angekommen, weil es bisher nicht effizient und zu teuer war. Qualcomm sagt, dass die Kehrseiten des Energieverlustes durch ein neues Verfahren "kompensiert" werden können.

Zweite Testphase mit Renault

Die ersten Tests mit dem Autohersteller Delta Motorsports http://deltamotorsports.com sollen schon bald starten. Das drahtlose System soll im "E-4 Coupe" verbaut werden, gefördert von Regierungsbehörden und privaten Investoren. 2013 soll die zweite Testphase mit dem französischen Automobilkonzern Renault eingeleitet werden. Die Entwickler geben sich zuversichtlich: "Die Tests werden uns Einblick in die Zukunft der Elektromobilindustrie geben", sagt Nick Carpenter, technischer Direktor bei Delta Motorsport.

"Das diese Technologie tatsächlich zum Einsatz kommt, finde ich sehr unrealistisch. Es müssten alle Straßen aufgerissen werden, um die benötigten Leitungen zu verlegen. Wahrscheinlicher ist es, dass Ladeplattformen in Garagen oder Parkhäusern verbaut werden", sagt Auto-Journalist Andreas Ostheimer http://elektroautos.co.at gegenüber pressetext. Der Experte bezweifelt auch, dass man Strom per Induktion verlustfrei übertragen kann. Bei kleineren Geräten sei diese Technologie jedoch sinnvoll.

(Ende)
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Ansprechpartner: Peter Oslak
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