Medien

BUSINESS

14.12.2018 - 06:10 | pressetext.redaktion
13.12.2018 - 14:30 | ISM International School of Management
13.12.2018 - 14:00 | Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

MEDIEN

14.12.2018 - 06:05 | pressetext.redaktion
13.12.2018 - 13:31 | pressetext.redaktion
13.12.2018 - 11:35 | Fachhochschule St. Pölten

LEBEN

14.12.2018 - 06:00 | pressetext.redaktion
13.12.2018 - 16:10 | Pöhacker Sabine - comm:unications
13.12.2018 - 15:45 | KLIPP Frisör GmbH
pte20111005003 Medien/Kommunikation, Kultur/Lifestyle

Gehaltskrieg: Simpsons vor Absetzung

Einsparungen könnten Erfolgsgeschichte nach 23 Jahren beenden

Simpsons-Sprecher: Sollen weniger verdienen (Foto: Wikipedia, cc bradcerenzia)
Simpsons-Sprecher: Sollen weniger verdienen (Foto: Wikipedia, cc bradcerenzia)

New York (pte003/05.10.2011/06:00) - Die Stimmen der Familie Simpson verdienen in den Augen von 20th Century Fox Television http://www.foxinternational.com zu viel Geld. Das Management des Konzerns hat angekündigt, die am längsten laufende Sitcom der Welt nächsten Frühling abzusetzen, wenn die Sprecher von Homer und Co eine Kürzung ihrer Gehälter um 45 Prozent ablehnen, wie The Daily Beast berichtet. "Streitereien ums Geld gibt es jedes Jahr. Ich glaube, dass die Simpsons noch viel zu bieten haben, gerade in Krisenzeiten", sagt Peter Esch von der ProSieben-Pressestelle http://www.prosiebensat1.de im Gespräch mit pressetext.

Dauernde Streiterei

Die Streitereien um die Gehälter der Sprecher sind so alt wie die Serie selbst. Zuletzt haben die sechs Sprecher jeweils etwa acht Mio. Dollar pro Jahr verdient. Dieses Jahr laufen die Verhandlungen aber etwas anders. Vergangene Woche haben die Sprecher Fox ein Angebot gemacht, das eine 30-prozentige Gehaltskürzung im Austausch für eine minimale Beteiligung am Milliardengeschäft mit Merchandise-Produkten und internationalem Rechtevertrieb vorgesehen hat. Der Sender lehnt das Angebot ab und beharrt auf einer Kürzung um 45 Prozent ohne Gegenleistung. Andernfalls wollen die Verantwortlichen die Produktion neuer Folgen einstellen.

Für Fox wäre es gar nicht so schlimm, wenn keine neuen Folgen mehr produziert würden. Denn der Sender besitzt die Rechte an allen circa 500 Folgen, die bisher produziert worden sind. In Verbindung mit den indirekten Einnahmen ergibt das in Summe ein Geldfass ohne Boden für den Konzern. "Die Simpsons sind für ProSieben bis zum heutigen Tag eine Erfolgsgeschichte. Seit die Serie in den frühen 90er Jahren bei uns gestartet ist, ist ihre treue Fan-Basis nicht kleiner geworden. Das merkt man am konstant hohen Zuschauerinteresse.", bestätigt auch Esch den Wert der Serie.

Neue Folgen

Wertvoll sind neue Folgen natürlich dennoch. Fox spielt die neuen Folgen im sonntäglichen Hauptabendprogramm. Die Einschaltquoten sind nach wie vor sehr gut, auch wenn sie nicht mehr ganz an Spitzenzeiten heranreichen. "Der Grund für den anhaltenden Erfolg sind die guten Geschichten. Die Drehbuchautoren schaffen es seit Jahren das Leben satirisch zu spiegeln. Machart und Charaktere sind gleich geblieben, ohne dass die Geschichten an Biss verloren haben", erklärt Esch. Bisher wurde noch jedes Jahr eine Einigung gefunden. Diesmal ist die Situation aber wenig vielversprechend.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Markus Keßler
Tel.: +43-1-81140-305
E-Mail: kessler@pressetext.com
Website: www.pressetext.com
|
|
98.203 Abonnenten
|
168.053 Meldungen
|
66.608 Pressefotos
Top