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pte20110809012 Unternehmen/Wirtschaft, Medien/Kommunikation

Börsenschock: Spekulanten setzen auf Twitter

Gemütslage in Kurznachrichten sagt Marktentwicklung vorher


Börse: Stimmung bestimmt Kaufentscheidungen (Foto: flickr, Perpetual Tourist)
Börse: Stimmung bestimmt Kaufentscheidungen (Foto: flickr, Perpetual Tourist)

Scottsdale/München (pte012/09.08.2011/11:10) - Das jüngste Kursgemetzel an den Weltbörsen war absehbar. Zumindest liefert die Microblogging-Plattform Twitter wertvolle Prognosedaten, die über die traditionellen Vorhersagen von Analysten hinausgehen. Mit einer Genauigkeit von immerhin 86,7 Prozent lässt sich die Marktentwicklung anhand der Kurznachrichten der User im Vorhinein bestimmen, wie die Informatiker bei Modulus Informatics aufzeigen. Ihr Service WallStreetBirds http://www.wallstreetbirds.com ermöglicht Anlegern, Investitionsentscheidungen auf Basis von Twitter-Datenanalysen zu treffen.

Emotionen machen Kurse

"Die Suche nach einer hundertprozentigen Genauigkeit bei Aktien-Prognosen verläuft ergebnislos", sagt Timm Sprenger, Wirtschaftswissenschaftler der Technischen Universität München (TUM), im Gespräch mit pressetext. Twitter liefert allerdings Stimmungsbilder über die Gemütslage der Anleger. Diese trägt wesentlich zur Entwicklung einzelner Märkte bei. So erstellt auch die TUM-Plattform TweetTrader http://tweettrader.net Prognosen auf Basis von Twitter-Meldungen zu allen Papieren im Index S&P 500 und zeigt dabei vielversprechende Ergebnisse (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/20110405001 ).

Die Entscheidungsfindung bei Käufen oder Verkäufen an den Börsen ist laut Modulus grundlegend von Emotionen abhängig. Um eine Vorhersage eines Kursanstiegs oder -abfalls treffen zu können, erfasst das System die positive und negative Laune der Usermassen bei Twitter. Gleichzeitig zieht WallStreetBirds das "Google-Profile of Mood States" (GPOMS) zur Analyse heran, das Stimmung in sechs verschiedenen Dimensionen wie Ruhe, Sicherheit, Alarmstimmung oder auch Vitalität misst. Fehlprognosen der täglichen Auf- und Ab-Veränderung im Dow Jones Industrial Average lassen sich den Angaben nach so um mehr als sechs Prozent reduzieren.

(Ende)
Aussender: pressetext.redaktion
Ansprechpartner: Manuel Haglmüller
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