pte20090204003 in Leben
US-Kinder schlucken zu viele Vitaminpillen
Ernährungsärztin: "Vitaminmangel ist oft hausgemacht"
Wien (pte003/04.02.2009/06:10)
Viele der Kinder, die in den USA regelmäßig Vitaminpräparate nehmen, brauchen diese eigentlich gar nicht. Diejenigen, bei denen der Einsatz von Pillen sinnvoll wäre, nehmen sie hingegen nicht. Dieses Missverhältnis von Bedarf und Versorgung von Nahrungsergänzungsmitteln zeigt eine Untersuchung von 11.000 Kindern durch Kinderärzte der University of California http://www.ucdmc.ucdavis.edu , die im Journal "Archives of Pediatric and Adolescent Medicine" veröffentlicht wurde. "In Europa ist die Situation anders", betont Sonja Schwinger, Ernährungsmedizinerin mit Schwerpunkt Vitalstoffe http://www.ganzheitlichemedizin.at , im pressetext-Interview. In den USA gebe es zahlreiche eigene Geschäfte für Nahrungsergänzungsmittel und selbst Vitamintabletten neben dem Hotelfrühstücksteller seien keine Seltenheit. Europäische Eltern würden ihren Kindern jedoch kaum ohne ärztliche Rücksprache Vitamine verabreichen, so die Wiener Medizinerin.
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