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pts20080812011 Tourismus/Reisen, Kultur/Lifestyle

Die Welt der türkischen Basare

Plaudern und Feilschen auf Istanbuls Märkten ein "Muss"


Wien (pts011/12.08.2008/10:01) - Wer Istanbul besucht, sollte sich das Lebensgefühl nicht entgehen lassen, das die vielen Basare und Märkte der Stadt umgibt. Die Basare sind ein Sinnbild für die Verbindung von Tradition und Moderne. Ein Besuch beim bekanntesten Basar der Stadt, dem "Kapali Carsisi" (Überdachter Basar), ist für den Shoppingliebhaber ein Muss. Aber auch der "Ägyptische Basar" und der große Büchermarkt sind eine Augenweide. Feilschen und Handeln sind hier nicht nur erwünscht, sondern auch ein fixer Bestandteil der Basarkultur.

Der Überdachte Basar - ein Labyrinth der kleinen Geschäfte
Seit Mitte des 15. Jahrhunderts ist der Kapali Carsisi das Einkaufsmekka schlechthin. Er ist das pulsierende Herz der Altstadt. Hier tummeln sich im 20.000 Quadratmeter großen Areal täglich fast eine Million Menschen. Der Basar erstreckt sich von der Nurusomanyie Moschee bis zur Beyazit Moschee und bietet so gut wie alles, was das Herz begehrt. In 4.000 Geschäften steht eine Riesenauswahl an Kleidung, Accessoires, Teppichen und Seidenwaren zu Verfügung. Jedes Handwerk hat traditionell sein eigenes Viertel im Basar.

Dann und wann stößt man auf traditionelle türkische Geschäfte, die für die richtige Dosis Authentizität sorgen und in denen auch Einheimische gerne einkaufen. Den Überdachten Basar erreicht man durch vier Tore, die am Ende seiner zwei Hauptstraßen mit der südwestlichsten Ecke des Basars zusammenlaufen. Verlässt man den Basar durch eines der Tore in Richtung Goldenes Horn, kann man durch das Holzhandwerkerviertel "Tahtakale" bis zum Meer schlendern. Sonntags ist der Überdachte Bazar allerdings geschlossen.

Der Ägyptische Bazar - immer der Nase nach
Ein Meer an Düften heißt einen im Ägyptischen Bazar willkommen. Der orientalische Markt befindet sich hinter der Yeni Moschee in Eminönü, nahe beim Eingang zum Goldenen Horn und bietet alle nur denkbaren Gewürze aus der arabischen Welt. Der Bazar wurde Mitte des 17. Jahrhunderts vom Architekt Kazim Aga aus Holz erbaut und Mitte der 40er Jahre des 20. Jahrhunderts restauriert. "Ägyptisch" ist der Bazar deshalb, weil früher die Ägypter hier ihre Gewürze und Kräuter verkauft haben.

Traditionell trifft man auf ein facettenreiches Angebot: Gewürze, getrocknete Früchte, Nüsse, Teesorten, Öl und Essenzen uvm. Auch für den Ägyptischen Markt gilt: wer eine neue Welt der Gerüche und des Geschmacks erkunden will, sollte das nicht sonntags tun, denn da ist hier ebenfalls Ruhetag.

Der Arasta Basar - klein aber fein
Hinter der Blauen Moschee in der Altstadt gelegen, befindet sich der "Sipahi Carsisi", der Arasta Basar, ein kleiner und traditioneller Markt mit ungefähr 40 Geschäften. Ursprünglich wurde das Marktgelände im 17. Jahrhundert konzipiert, um Stallungen für die Pferde der osmanischen Herrscher zu beherbergen. Allerdings wurde das Areal im Laufe der Jahre immer wieder durch Brände zerstört, und die Ruinen lagen brach. In den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden dann die ersten Geschäfte eröffnet. Dieser kleine Basar lädt auch sonntags zum Shoppen ein, wenn die große Konkurrenz, wie der Überdachte oder Ägyptische Basar, ihre Pforten geschlossen halten.

Ein Ort für Bücherwürmer
Der "Sahaflar Carsisi", ein Markt der Bücherantiquare, zählt zu den ältesten Märkten Istanbuls. Erst ab dem 18. Jahrhundert verließen die Buchhändler langsam den Überdachten Bazar, um sich hier niederzulassen. Kurz darauf wurden Gesetze für Buchdrucker und Verleger erlassen und ermöglichten so ein Aufblühen des Buchhandels. Auch heute noch ist der Markt das Zentrum für den Istanbuler Buchhandel und Anziehungspunkt für Intellektuelle.

Eine Flut kleiner Basare und Märkte
Es gibt noch viele weitere kleinere Basare und Märkte in Istanbul, die nicht weniger charmant sind als ihre großen Vorbilder. Zu erwähnen sind hier auf jeden Fall der Kumkapi Fischmarkt mit unzähligen Fischrestaurants in gemütlicher Atmosphäre, der Sariyer Fischmarkt oder der Beyoglu Blumenmarkt. Entzückende Märkte und Basare findet man in Istanbul bei genauem Hinsehen schnell. Neben den täglich florierenden Basaren gibt es noch wöchentliche Märkte, die hauptsächlich von Einheimischen frequentiert werden.

Istanbul kommt einem Shoppingparadies schon sehr nahe, und das nicht nur wegen der vielen Märkte und Basare. Wenn man doch lieber in Einkaufszentren geht, gibt es auch zahlreiche moderne Shopping-Zentren, wie beispielsweise das Akmerez, das Metro City oder das Nisantasi City. Das vielfältige Angebot der Einkaufs-Metropole Istanbul hält fast für jeden Geschmack etwas bereit.

Über das Türkische Informationsbüro für Kultur und Fremdenverkehr
Das Informationsbüro ist eine Außenstelle des Kultur- und Tourismusministeriums der Republik Türkei in Ankara und zuständig für die Förderung von Tourismus und Kulturaustausch in Österreich, Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Gemäß den diesbezüglichen Weisungen seitens des Ministeriums in Ankara koordiniert das Informationsbüro alle Werbe- und PR-Maßnahmen in diesen vier Ländern. Das Informationsbüro ist Anlauf- und Kontaktstelle für Reiseveranstalter ebenso wie für allgemeine Fragen im Bereich Tourismus und Kulturaustausch von Journalisten und Privatpersonen. Weitere Informationen auf der Homepage http://www.goturkey.com .

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