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pts20060526019 Bildung/Karriere, Kultur/Lifestyle

Immer weniger Au-pairs wollen nach Deutschland

Konjunkturumfrage 2006 zum deutschen Au-pair-Wesen

Neunkirchen-Seelscheid (pts019/26.05.2006/13:20) - Das Interesse junger Menschen aus dem Ausland an einem Au-pair-Aufenthalt in Deutschland ist im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Dessen ungeachtet ist die Nachfrage von Gasteltern gestiegen. Die meisten Au-pairs kommen mittlerweile aus den Ländern östlich der neuen EU-Beitrittsländer. Das sind die zentralen Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage des Unternehmens Dr. Walter GmbH unter Au-pair-Agenturen in Deutschland.

Danach gaben nur 18,6 Prozent der befragten Vermittlungsagenturen an, dass es gegenüber 2004 einen Anstieg bei den Anfragen nach einem Au-pair Aufenthalt in Deutschland gegeben habe, während 33 Prozent keine Veränderungen verzeichneten. Dagegen meldete mit 34 Prozent die Mehrheit der Befragten, die Anfragen ausländischer Au-pairs sei 2005 gesunken, 14,4 Prozent meinten sogar, sie sei stark gesunken. Vor allem aus den klassischen Au-pair-Ländern Polen, Litauen, Lettland, Estland, Tschechien, Slowakei und Ungarn gibt es seit ihrem EU-Beitritt weniger Au-pair-Bewerber. Nur noch 24,5 Prozent der ausländischen Au-pairs kämen aus diesen Ländern, gaben die befragten Agenturen an.

Claudia Richter von der Bundesgeschäftsstelle des Vereins für internationale Jugendarbeit: "Für junge Leute aus diesen Ländern ist der Weg in den Westen so einfach geworden, dass sie eine Au pair-Stelle als Mittel zum Zweck, um etwa in Deutschland leben zu können, nicht mehr brauchen." Ein weiterer Grund für diesen Trend ist nach Meinung vieler Agenturen, dass andere europäische Länder lukrativere Bedingungen bieten. So würden Au-pairs in England beispielsweise in der Regel ein höheres Taschengeld erhalten. Junge Leute aus den neuen EU-Beitrittsländern bekommen dort eine Arbeitserlaubnis, mit der sie etwa in der Gastronomie gut verdienen und zusätzlich Englisch lernen könnten.

Mehr als die Hälfte aller befragten Agenturen (54,3 Prozent) gab an, im vergangenen Jahr die meisten Au-pairs aus den eurasischen Ländern östlich der EU vermittelt zu haben. Immerhin 10,6 Prozent meldeten, die meisten aus Afrika vermittelt zu haben (aus Südamerika: 4,3 Prozent, Asien: 3,2 Prozent, alte EU-Länder: 3,2 Prozent).

Ungeachtet des rückläufigen Interesses an einem Au-pair-Aufenthalt in Deutschland ist die Nachfrage von Gasteltern hierzulande im vergangenen Jahr gestiegen. Das bestätigten 40,7 Prozent der Agenturen. 38,5 Prozent gaben danach an, die Anzahl der Anfragen sei gleich geblieben, während 20,9 Prozent eine gesunkene Nachfrage von Gasteltern in Deutschland verzeichneten.

Für den Outgoing-Bereich ermittelte die Umfrage ein tendenziell wachsendes Interesse an Au-pair-Aufenthalten junger Deutscher im Ausland. 32 Prozent der Vermittlungsagenturen gab an, die Anfragen deutscher Au-pairs sei 2005 gestiegen, während 24 Prozent weniger Anfragen als 2004 verzeichneten (gleich geblieben: 44 Prozent). Als Trend zeichnet sich dabei ab, dass junge Deutsche immer häufiger Reisen und Bildung miteinander verbinden wollen. Dabei werden Au-pair-Aufenthalte in Europa weniger nachgefragt, wohingegen sich Au-pair-Aufenthalte in den USA oder interessante Alternativen wie "Work and Travel"-Programme, Auslandspraktika, Volonteering oder ein Auslandssemester wachsender Beliebtheit erfreuen.

An der Umfrage nahmen im Januar und Februar 2006 insgesamt 107 Agenturen und damit über 25 Prozent aller deutschen Au-pair-Agenturen teil. Die Studie mit den statistisch repräsentativen Ergebnissen wurde erarbeitet von der Dr. Walter GmbH, einem der führenden Anbieter im Au-pair-Versicherungsbereich, der sich seit über 40 Jahren aktiv für die Stärkung des Au-pair-Wesens in Deutschland einsetzt.

Rückfragen:
Sabine Ufer, Tel.: 02247/9194-25
ufer@au-pair-agenturen.de

Links zum Thema:
http://www.au-pair-agenturen.de
http://www.guetegemeinschaft-aupair.de
http://www.vij-deutschland.de
http://www.au-pair-society.org
http://www.rdav-online.de
http://www.invia.caritas.de

(Ende)
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