pte20000130001 in Business

Start-up nutzt Priceline-Prinzip

Wettrennen um die besten Preise nun auch in Deutschland


Berlin (pte) (pte001/30.01.2000/07:00) Ab 1. Februar lässt die Tallyman AG http://www.tallyman.de/ ganz nach dem amerikanischen Vorbild von Priceline http://www.priceline.com Kunden den Preis für die Produkte selbst bestimmen. Der Vorteil liegt in der Fixierung des zu zahlenden Höchstpreises für ein Produkt: der Online-Kunde nennt den Preis und tallyman.de findet das gewünschte Angebot auf dem Internet-Markt. Das Unternehmen startet sein Angebot zunächst - wie Priceline - mit Flugreisen, später sollen auch Hotels, Mietwagen, Versicherungen, Strom, Telefon und Autos folgen.

Hinter dem als AG geführten Unternehmen stehen die Firmengründer Daniel Brockhaus, Patrick Kollmann, Paul Rode und Malte Schloen sowie das Venture-Capital-Unternehmen Techno Nord VC. Zudem hält das Online-Auktionshaus ricardo.de http://www.ricardo.de rund 30 Prozent der Aktien und soll dem Start-up mit Know-how und Erfahrung zur Seite stehen. Mehr zu Priceline unter den folgenden pte-Meldungen:

lastminute.com erhält strategische Partner
http://www.pressetext.at/show.pl.cgi?pta=000115002 15. Jänner 2000
Priceline holt Supermärkte ins Coupon-Netz
http://www.pressetext.at/show.pl.cgi?pta=000109004 9. Jänner 2000
Priceline launcht Auktionsseite
http://www.pressetext.at/show.pl.cgi?pta=991228026 28. Dezember 1999

Verbraucherorganisation: Lebensmittel in den USA via Priceline billiger

Im amerikanischen Internet gehören Lebensmitteldienste unterdessen zu den vielbeachteten Angeboten. Der im Herbst des vergangenen Jahres eröffnete WebHouse Club http://webhouse.priceline.com/ von Priceline bietet eine besondere Option: Das bekannte "Name-Your-Price"-Prinzip wird hier auch auf Lebensmittel angewendet.

In einem aktuellen Test kommt nun die Consumers Union http://www.consumerreports.com , eine bekannte Verbrauchervereinigung, zum Ergebnis, dass sich über den Einkauf bei WebHouse Club tatsächlich erhebliche Einsparungen realisieren lassen. Bei einem nicht repräsentativen Einkauf war die Summe um 43 Prozent niedriger als im traditionellen Geschäft.

Die Verbraucherorganisation weist allerdings auch darauf hin, dass der Einkauf beim WebHouse Club zum Teil erheblich aufwendiger ist, dies betrifft sowohl die Eingabe der Einkaufswünsche als auch die Abwicklung des Einkaufs, denn die Waren müssen von den Kunden selbst in den angeschlossenen Geschäften zusammengestellt und abgeholt werden.

(Ende)
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