pte19980115002 in Business
1997 war ein Rekordjahr für Intel
Preissenkungen für Pentium-II-Prozessor angekündigt
München (pte) (pte002/15.01.1998/09:04)
Der amerikanische Chip-Hersteller Intel hat zum achten Mal in Folge in Zentraleuropa einen Rekordumsatz eingefahren. Der weltweit größte Halbleiterherstellter nahm 1997 in Deutschland, Österreich und der Schweiz umgerechnet über 18 Mrd. Schilling ein, sagte der zuständige Geschäftsführer Joachim Rissmann am Mittwoch. Das ist einer Steigerung um 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für den 1. Februar dieses Jahres kündigte Intel weitere Preissenkungen für den Pentium-II-Prozessor an.Weltweit stieg der Gewinn des Unternehmens 1997 um 33 Prozent auf umgerechnet 87 Mrd. Schilling. Für 1998 rechnet Intel nach einer Phase der Sättigung mit einem erneuten Aufschwung beim Computer-Verkauf. Das liege vor allem daran, daß die Bundesrepublik bei der Computer-Ausbildung an Schulen ihren Rückstand beispielsweise zu Großbritannien weiter wettmache. Außerdem rüsten verstärkt kleine und mittlere Unternehmen ihren PC-Bestand auf.
Zugpferde des Rekordumsatzes waren den Angaben zufolge die Pentium-II-Prozessoren und
die Rechner mit MMX-Technologie. Die rasche Akzeptanz der erst 1997 eingeführten
Produkte habe zu dem Rekordjahr geführt. 1998 will Intel nach den Worten von Rissmann
auf technischem Gebiet vor allem die Entwicklung der Taktraten vorantreiben. Schnellster
Prozessor ist derzeit ein Pentium II mit 300 Megahertz. Entwickelt werden solle jedoch eine
Taktrate von 450 Megahertz. (Ende)
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