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pte20070622019 Technologie/Digitalisierung, Forschung/Entwicklung

Anti-Cheat-Chip von Intel soll Schwindler entlarven

"Cheaten bei Videospielen ist wie Doping im Sport"


Zielhilfe
Zielhilfe "Aimbot" ist bei ehrlichen Spielern verpönt (Foto: Activision)

Santa Clara/Wien (pte019/22.06.2007/11:50) - Der Halbleiterhersteller Intel entwickelt derzeit einen Chip, mit dem man Cheatern zu Leibe rücken will. Die Anti-Cheat-Technologie wurde im Rahmen des "Research@Intel Days" im kalifornischen Santa Clara vorgestellt. Cheats sind kleine Anwendungen, die dem Nutzer Vorteile in Videospielen verschaffen. Im Multiplayerspiel "Quake 3" verhilft beispielsweise das Programm "Aimbot" zu automatischem exakten Zielen und "Wall Hacks" zur Röntgensicht. Durch den Einsatz des Intel-Chips in Konsolen und PCs sollen diese Schwindelmöglichkeiten in Zukunft hardwareseitig unterbunden werden.

Intels Anti-Cheat-Lösung operiert von der North-Brigde am Mainboard aus. Der Chip registriert die Eingaben, die von Maus, Tastatur oder anderen Interfaces kommen und vergleicht sie mit dem Geschehen am virtuellen Spielfeld. Weichen die Befehle des Spielers von den Aktionen im Spiel ab, so kann darauf geschlossen werden, dass noch zusätzliche, unerlaubte Hilfsmittel in das Spiel eingreifen.

Derzeit wird in Spielen vor allem Software eingesetzt, die Cheats erkennen und die betreffenden Spieler entlarven soll. "Bei Online-Multiplayerspielen wird oft die Software 'Punkbuster' eingesetzt. Das Programm wird mit dem Spiel mitinstalliert und unterbindet das Cheaten sehr gut", sagt Hannes Linsbauer, Herausgeber des österreichischen Spielemagazins Gamers.at http://www.gamers.at , im Gespräch mit pressetext. "Cheaten bei Videospielen ist wie Doping im Sport und wird daher von der überwiegenden Mehrheit der Gamer geächtet." Zudem ist es bedeutend schwerer geworden, Cheats unerkannt einzusetzen. "Man muss sich schon sehr gut auskennen", meint Linsbauer. Bei Game-Turnieren sorgen zudem Schiedsrichter für die strenge Einhaltung der Fairness.

Gerade bei reinen Multiplayer- sowie Onlinespielen und im E-Sport liegt es auch stark im Interesse des Spielentwicklers, Cheats so gut wie möglich zu unterbinden. Gelingt dies nicht, leidet der Spielspaß der fairen Mitspieler und damit oft auch der kommerzielle Erfolg des Spiels. Hersteller greifen mitunter zu drastischen Mitteln wie Sperre oder Löschung der Benutzerkonten. "Insgesamt ist jedoch in den vergangenen Jahren ein Rückgang der Cheater zu beobachten", sagt Linsbauer. Das liege einerseits an der eingesetzten Technik, die Cheats verhindert, andererseits auch daran, dass die "Spieler einfach ehrlicher geworden sind".

(Ende)
Aussender: pressetext.austria
Ansprechpartner: Andreas List
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