pte19980210003 in Business
* WKÖ eröffnet "Euro-Corner" im Internet *
Diskussionsforum für Unternehmer, Lehrer und Schüler
Wien (pte) (pte003/10.02.1998/09:30)
Unter der Adresse http://www.wk.or.at/euro bietet die Wirtschaftskammer Österreich ein Diskussionsforum zu Fragen zur Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Experten der WKÖ-Abteilung für Bildungspolitik und Wissenschaft wollen die Anfragen bearbeiten. Das neue Service wird insbesondere für alle WK-Mitglieder und Multiplikatoren wie Schüler und Lehrer eingerichtet. Der "Euro- Corner" geht damit rechtzeitig zum Start des Euro-Busses der Bundesregierung ins Netz, zu dessen Ausstattung auch ein Internet-Anschluß zählt.* Neue Checklisten zur Euro-Umstellung *
Als Hilfestellung für Österreichs Unternehmen auf dem Weg zum Euro hat jetzt das WIFI Österreich vier neue Checklistenbroschüren zur Euro-Umstellung herausgebracht. Die je rund 50 Seiten umfangreichen Publikationen sind für den Einzelhandel, den Dienstleistungssektor, die Industrie- und große Handelsbetriebe und für mittlere und kleinere Produktionsunternehmen konzipiert und erleichtern den Firmen die Übersicht, in welchen Bereichen bei der Euro-Umstellung (noch) Handlungsbedarf besteht. Sie können kostenlos beim WKÖ-Mitgliederservice bestellt werden. E-mail: mservice@wkoe.wk.or.at
* Chirac eröffnet österreichisch-französisches Seminar *
Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac wird am Donnerstag, 12. Februar, im Rahmen seines Staatsbesuches in Wien ein österreichisch-französisches Wirtschaftsseminar eröffnen. Frankreich ist Österreichs viertwichtigster Absatzmarkt (hinter Deutschland, Italien und der Schweiz). Das Liefervolumen beträgt 26 Mrd. S (1996). Vor allem für Industriezulieferungen und Umwelttechnik bestehen Chancen für österreichische Firmen. Frankreich verfügt über eine bedeutende Automobilproduktion und eine hochentwickelte Luft- und Raumfahrtindustrie.
Die österreichischen Einfuhren aus Frankreich lagen 1996 bei 34 Mrd. S und stiegen in den ersten neun Monaten 1997 um 12 Prozent an. Das hohe österreichische Defizit gegenüber Frankreich resultiert v.a. aus den französischen Airbuslieferungen. Österreichs Wirtschaft ist derzeit in Frankreich mit 147 Niederlassungen vertreten, von denen die meisten im Nordosten des Landes konzentriert sind. Zu den österreichischen Frankreich-Investitionen zählen Chemie-, Kartonagen- und Baumaterialbetriebe. Französische Unternehmen unterhalten in Österreich 173 Niederlassungen, von denen ein Teil auch die östlichen Nachbarmärkte bearbeitet. (Ende)
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