pte19971001001 in Business
* Wachsender Kindersegen in Europa *
Irlands Frauen bekommen die meisten Kinder
Brüssel (pte001/01.10.1997/10:36)
Die USA und Indien haben eines gemeinsam: Die Fruchtbarkeit der Frauen liegt dort deutlich über der in Europa. Doch immerhin: Im vergangenen Jahr ist die Geburtenrate in Europa erstmals seit langem wieder leicht gestiegen. Während sie 1995 noch bei 1,43 Kindern pro Frau lag, kletterte sie 1996, laut Eurostat, dem Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaft (http://www.europa.eu.int/en/comm/eurostat/eurostat.html), auf 1,44 Kinder. Innerhalb der EU ist Griechenland, Italien und Spanien gemeinsam, daß die Fruchtbarkeit der Frauen in diesen Länder noch geringer ist als in Deutschland, die mit 1,30 Kindern pro Frau unter dem EU-Durchschnitt liegt. Mit den meisten Kindern gesegnet sind die Frauen Irlands mit 1,91 gefolgt von den Frauen Luxemburgs und Finnlands mit jeweils 1,75 Kindern. (Quelle: eurostat)* Depot für Nabelschnurblut *
In den USA können Eltern jetzt ein Depot für das Nabelschnurblut ihrer Kinder anlegen. Das Blut-Depot kostet eine Grundgebühr von rund 13.000 Schilling und eine jährlichen Miete von etwa 600 Schilling. Nabelschnurblut ist in den vergangenen Jahren vermehrt verwendet worden, wenn bei einer Krebserkrankung kein geeigneter Knochenmarksspender gefunden werden konnte. Es enthält besonders viele Stammzellen, aus denen sich die verschiedenen Blutzellen und damit das Immunsystem des Körpers entwickeln. Im St. Francis Hospital (http://www.covhealth.org/affiliat/sfh/sfh1.html) in Milwaukee will nun eine junge Frau erstmals eine solche persönliche Blutbank für ihr Kind einrichten lassen. Das Blut der Nabelschnur wird dabei unmittelbar nach der Geburt abgezapft. Kritiker sehen in der persönlichen Nabelschnur-Blutbank allerdings eher die Gefahr, daß die Angst werdender Eltern vor einer Krebserkrankung des Kindes finanziell ausgenutzt wird. (Ende)
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