pte19971214001 in Business
* US-Werbeumsätze im Internet steigen auf 571 Mio. Dollar *
Konsumgüter, Computer und Finanzdienstleistungen an der Spitze
New York (pte) (pte001/14.12.1997/14:07)
In den ersten neun Monaten dieses Jahres erreichten die US-Werbeumsaetze im Internet 571 Mio. Dollar. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres bedeutet das eine Steigerung um 263 Prozent. Das ist das Ergebnis eines Reports des Internet Advertising Bureau (IAB) in New York. Mehr als die Hälfte der Werbe-Dollars wurden in Suchmaschinen plaziert, 21 Prozent der Investitionen entfielen auf Technologie spezialisierte Angebote. News- und Infodienste kamen auf acht, Sport-Sites auf fünf und Entertainment auf drei Prozent. Zu den meistbeworbenen Kategorien im Netz gehören Konsumgüter, Computer-Produkte und Finanzdienstleistungen. (horizont)* AOL will auch übers Internet fahren *
American Online (AOL) will einen Teil seiner Inhalte auch für Nicht-Abonnenten zugänglich machen. Hintergrund ist, daß man Werbekunden eine bestimmte Mindestnutzung garantieren will. So startete zum Beispiel Electra, der Online-Dienst für Frauen, gleichzeitig in AOL und auf dem Internet. Ein weiterer Schritt, sich dem Standard des Internets zu nähern, geht AOL im Bereich der E-Mail. So werden AOL-Kunden künftig auch direkt über das Internet ihre Mail abrufen können. Die Abonnenten müssen lediglich einen Internet Explorer für Windows 95 besitzen, um die Beta-Version von "NetMail" nutzen zu können. Dieser auf Netzbasis funktionierende E-Mail-Service ist unter www.aol.com zu finden. Darüber hinaus schloß AOL ein Vertriebsabkommen mit dem Unternehmen Qualcomm. Deren kostenloser E-Mail-Client Eudora http://www.eudora.com soll für den AOL Instant Messenger eingesetzt werden. (w&v-online)
* Pay-per-view auch im Internet *
Die Multimedia-Entwickler RealNetworks und CyberSource arbeiten zusammen an einer Pay-per-view-Software für das Internet. Bret Goodwin, Projektleiter bei RealNetwork - http://www.real.com - erklärte, "es handelt sich um ein integriertes System, das mediale Inhalte übermittelt, für die die Kunden bereit sind zu zahlen." Darunter seien zum Beispiel unveröffentliche Songs oder Musikvideos zu verstehen sowie Expertenkonferenzen oder Schulungsmaterial. Die Preisspanne des Pay-per-view-Systems soll von sehr günstig bis sehr teuer variieren. Durch die Technologie von CyberSource verfüge das System über sichere Übermittlungs- und Zahlungsabläufe, so RealNetworks. (w&v-online)
* USA: Chancen für Online-Shopping *
Jupiter Communications hat einen Report zum Thema Online-Shopping veröffentlicht. Obwohl dieser Markt noch immer nicht zu den bedeutendsten gehört, wird prognostiziert, daß im Weihnachtsgeschäft die magische Umsatz-Milliarde (Dollar) erreicht wird.
* Microsoft schließt "Mungo-Park" *
Microsoft hat angekündigt, seine Abenteuerreise-Website "Mungo Park" (http://www.mungopark.com) nicht weiterzuführen. Obwohl für dieses Angebot 1998 Sponsoring-Einnahmen von 1,2 Millionen Dollar erwartet werden, mußte "Mungo Park"-Chefredakteur Richard Bangs konstatieren, daß die Ausgaben dreimal so hoch seien. Die Website wurde im September 1996 installiert und wird im Januar 1998 zum letztenmal aktualisiert.
* Handelsblatt aktualisiert dreimal täglich *
Die Internet-Ausgabe des"Handelsblatts" aktualisiert ihre Nachrichten aus Wirtschaft, Politik und Finanzwelt unter http://www.handelsblatt.de ab sofort dreimal börsentäglich, nämlich um 10.00, 14.00 und 19.00 Uhr. (horizont) (Ende)
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