pte19970915006 in Business
* Tyrannosaurus schüttelte Beute tot *
Russischer Wissenschafter: Riesenechse konnte laufen und jagen
London (pte006/15.09.1997/19:15)
Der König unter den Dinosauriern, Tyrannosaurus Rex, hat sich wie ein Hai in seine Opfer verbissen. Durch starkes Schütteln mit dem Kopf riß er die Beute in Stücke, erläuterte Theagarten Lingham-Soliar von der Russischen Akademie für Wissenschaften (http://beta.ineos.ac.ru) jetzt auf dem Britischen Wissenschaftsfestival in Leeds, Schottland. Dieses Freßverhalten sei die einzige Erklärung, daß der Dinosaurier im Vergleich zu seinem großen Kopf und starken Nacken nur relativ winzige Vorderzähne hatte.Außerdem sei sein ausgeprägter Schädel typisch für Tiere mit dieser Jagdmethode. Lingham-Soliar widersprach damit der Theorie, wonach der Tyrannosaurus Rex eher langsam gewesen sein soll und seine Beute deshalb nur rammen oder erschlagen konnte. Nach Ansicht des russischen Wissenschaftlers konnte der 50 Meter lange Dinosaurier laufen und jagen. Seine Beute habe er zerfetzt oder so lange geschüttelt, bis sie in maulgerechte Stücke zerfiel.
* Wandert Kanada nach Norden? *
Die heutigen Landmasse von West-Kanada und dem südlichen Alaska befand sich vor 80 Millionen Jahren noch an der mexikanischen Pazifikküste. Wenn diese Ansicht, die Forscher der University of Washington (http://www.washington.edu/) in der Zeitschrift "Science" vertreten, richtig ist, dann müßte diese tektonische Landmasse 21 cm pro Jahr gewandert sein, doppelt so schnell wie der heutige San Andreasgraben in Kalifornien. Paläontologe Peter Ward und seine Kollegen stützen ihre These auf Fossilienfunde und die Magnetisierungsrichtung der Gesteine. Kritiker verweisen darauf, daß es keine Anzeichen für eine Verwerfung ähnlich wie den San-Andreas-Graben gibt, die die Wanderung erklären könnten. [Quelle: Science 12.9.97] (Ende)
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