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pte20190520017 Produkte/Innovationen, Forschung/Technologie

"Transformer"-Roboter fliegt und fährt

Innovative Drohne aus Israel faltet sich zusammen und weicht so Hindernissen flexibel aus


"FSTAR" kann fliegen und fahren (Foto: youtube.com, zarrouk lab)

Be'er Scheva/Köln (pte017/20.05.2019/12:06) - Forscher der Ben-Gurion University of the Negev http://in.bgu.ac.il haben einen Roboter entwickelt, der wie eine Drohne fliegt, sich aber auch in ein auf dem Boden fahrendes Gefährt verwandeln kann. Der Roboter, den das Forschungsteam "Flying Sprawl-Tuned Autonomous Robot" (FSTAR) genannt hat, umgeht Hindernisse, indem er sich auf der Seite ausdehnt oder zusammenklappt.

An Umgebung anpassen

"Ist das Ziel sonst nicht anders zu erreichen, ist es sinnvoll, wenn eine Drohne die 'letzte Meile' fahrend zurücklegt. Vor allem für Lieferungen wäre es interessant, wenn schwere Lasten auch fahrend und nicht nur fliegend bewegt werden können. Auch beim Personentransport mit größeren Drohnen wäre so eine Möglichkeit wichtig, um ohne umzusteigen das eigentliche Ziel zu erreichen. Es gibt hier bereits unterschiedliche Konzepte, bei denen Fahrgastkabinen modular an Flugträgern, auf Schienen oder einem Fahrgestell montiert werden können.", sagt Christoph Bach, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Copter Piloten http://bvcp.de , im Gespräch mit pressetext.

An den Seiten hat der FSTAR Räder, mit denen er fahren kann, während die Propeller, mit denen er sonst fliegt, für die Beschleunigung sorgen. Wenn er sich zusammenklappt, kann FSTAR das bis zu einem Winkel von 55 Grad tun. Dadurch kann er sich an seine Umgebung anpassen und unter Objekten fahren, oder darüber hinwegfliegen. So kann sich der Roboter nicht nur im Freien, sondern auch in Gebäuden bewegen. Auf dem Boden erreicht der Roboter eine Geschwindigkeit von bis zu 2,60 Metern pro Sekunde. Fürs Fliegen und Fahren benutzt die Maschine denselben Motor. Dadurch spart sie den Forschern zufolge Energie. Die Betriebszeit des Prototyps liegt bei 20 Minuten.

Auch für Rettungseinsätze

"An Drohnen, die ihre Form ändern können, um Hindernissen auszuweichen, wird auch schon viel gearbeitet. Das größte Problem bei Drohnen ist immer noch die Akku-Leistung. Wenn man Fliegen und Fahren kombiniert, kann man die Reichweite möglicherweise erhöhen", erläutert Bach. Laut dem Team könnte FSTAR unter anderem für Lieferungen verwendet werden.

Da der Roboter sich auch durch Gebäude bewegen kann, sei es so möglich, eine Lieferung bis zur Wohnungstür zu bringen. Der Prototyp des FSTAR kann eine Ladung von 400 Gramm tragen. Auch für Rettungseinsätze soll der Roboter geeignet sein, da er in enge Bereiche kommt. Laut Chefentwickler David Zarrouk sind kleinere und größere Versionen des Roboters geplant, die leistungsstärker sein sollen als der Prototyp.



(Ende)
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