pte19971208003 in Business
* Texas Instruments will Chip-Technik revolutionieren *
Zehnmal schnellere Chips mit weniger Stromverbrauch
Dallas (pte) (pte003/08.12.1997/11:32)
Forscher der Halbleiterspezialistin Texas Instruments (TI) haben eine Materialtechnik entwickelt, die die Herstellung von zehnmal schnelleren Chips mit weniger Stromverbrauch als heute üblich erlaubt. Ähnlich wie IBM und Motorola mit ihren vor kurzen angekündigten Techniken baut TI auf Kupferdrähte. Als Isoliermaterial will man aber nicht Silizium-Dioxid verwenden, sondern Xerogel - mikroskopisch kleine Glasblasen, die Luft enthalten. Luft gilt als das beste Isoliermaterial. Die Analystengemeinde reagierte mit Begeisterung.* Intel steigt aus Digital-TV-Allianz mit Microsoft und Compaq aus *
Der Chip-Riese Intel hat seine aggressive Strategie zur Durchsetzung enger technischer Standards für digitales TV aufgegeben und will künftig eine breite Palette von Lösungen unterstützen. Das bedeutet das Ende der im April zusammen mit Microsoft und Compaq angekündigten Initiative, die nur die Unterstützung von preisgünstigen Digital-TV-Techniken für PC vorgesehen hatte. Der Vorschlag war auf erbitterten Widerstand seitens der US-amerikanischen TV-Hersteller und Fernsehanstalten gestoßen.
* Intel entwickelt Set-Top-Boxen für Digital TV *
Intel stellte inzwischen Prototypen seiner Set-Top-Boxen sowie Beta-Versionen von Browser-Software und PC-Karten vor, die den Computer zum digitalen Fernseher machen. Die nächste Version des Pentium II Prozessors wird die von Intel so genannten Set-Top-Computer in die Lage versetzen, wesentliche Multimedia-Daten wie Video im MPEG 2-Standard und Audio-Files zu empfangen. Dabei werde der angegebene Preis von 300 - 500 US-Dollar von den Kunden wohl akzeptiert, so Richard F. Doherty, Direktor des Marktforschers The Envisioneering Group. Die Gewinn-Margen beim Set-Top-Geschäft seien zwar niedriger als bei PCs, doch rechtfertige das zu erwartende Geschäftsvolumen die Investitionen in den Markt.
* Intel arbeitet an Guideline für Client-Server-Architektur *
Intel macht sich Gedanken über die Zukunft des NC. Zusammen mit seinen Hauptpartnern Microsoft, IBM, Citrix, Network Computer Inc. (NCI), Novell and Santa Cruz Operation (SCO), die alle auch Systemsoftware anbieten, erstellt der Prozessorriese die "Lean Client System Design Guidelines" und "Network Server Configuration Guidelines for Lean Clients". Darin werden u.a. Billigterminals mit Pentium-Prozessoren unter 500 Dollar angeregt. Wie die Netzwerkrechner im speziellen aussehen sollen, bleibt den Herstellern letztlich jedoch selbst überlassen. Die Guidelines sollen Anfang nächsten Jahres fertiggestellt sein und gehen dann auch an andere Intel-Partner wie Compaq, HP, IBM, Fujitsu, NEC, Network Computing Devices, Packard Bell-NEC, Siemens-Nixdorf, Unisys und Wyse.
* Weitere NT-Allianz formiert sich *
Nach einer vor kurzem bekanntgewordenen strategischen Kooperation von Hewlett-Packard (HP) und Digital, haben sich nun unter Führung der Unisys Corp. Microsoft, Intel, Oracle, Tandem Computer, BEA, Computer Associated (CA) sowie Information Builders (IBI) zusammengetan, um Lösungen für den Windows-NT-Markt auszuarbeiten. Gemeinsam wolle man das Betriebssystem Windows NT soweit optimieren, daß auch Vernetzungen mit über 1000 Anwendern möglich seien.Bislang funktionierten Anbindungen in diesem Ausmaß nur unter dem Betriebssystem Unix. (Ende)
| Aussender: | pressetext.austria |
| Ansprechpartner: | ws, email: <A HREF=mailto:redaktion@pressetext.at>redaktion@pressetext.at</A>, Tel. 01/402 48 51 |
| Website: | pressetext.at |
