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pte19980113004 in Business

Östrogene lindern Folgen eines Schlaganfalls

Hirngewebe wird bei Durchblutungsstörungen vor Schaden bewahrt


London (pte) (pte004/13.01.1998/09:30)

Östrogene können den Verlauf eines Schlaganfalls positiv beeinflussen. Das ließen Experimente an Ratten vermuten, bei denen für die Dauer von zwei Stunden ein Schlaganfall simuliert worden sei, erklären Wissenschaftler der John-Hopkins Universität im amerikanischen Magazin "Stroke" ("Schlaganfall"). Weibliche Ratten wiesen nach dem "Schlaganfall" einen geringeren Hirnschaden auf als ihre männlichen Artgenossen.

Bei ihnen wurde das Gehirn während der Blockade durch die noch offenen Adern besser durchblutet, wodurch sich die Zerstörungen in Grenzen hielten. Wurden aber die Eierstöcke entfernt und damit die Östrogenproduktion unterbrochen, entwickelte sich der Schlaganfall genauso wie bei den Männchen.

"Es gibt immer mehr Hinweise, daß Östrogen den Kreislauf beeinflußt und Hirngewebe bei
Durchblutungsstörungen vor Schaden bewahrt," erklärt Patricia D. Hurn, die die Studie betreut. Aus klinischen Beobachtungen ist bekannt, daß Frauen vor den Wechseljahren ein geringeres Schlaganfallrisiko haben als Männer im gleichen Alter. Nach den Wechseljahren steigt bei Frauen die Häufigkeit eines Schlaganfalls jedoch rapide an. Ärzte konnten diese Beobachtung bisher nicht deuten. (Quelle: John Hopkins Universität)

* Autismus durch genetische Störung bedingt *
Eine genetische Störung ist Erkenntnissen britischer Forscher zufolge vermutlich die Ursache für Autismus. Wie die Wochenzeitung "Sunday Times" berichtete, untersuchten Wissenschafter aus Oxford, Newcastle und London 99 Familien in Europa und in den USA, die ein autistisches Kind haben. Dabei stießen sie nach eigenen Angaben auf eine Gruppe von Genen, die die Krankheit vermutlich auslöst.

"Wir haben herausgefunden, daß der Autismus wahrscheinlich durch eine komplexe genetische Störung bedingt ist, nicht durch ein einzelnes Gen", erklärte Anthony Monaco vom Institut für Humangenetik der Universität Oxford. Die Wissenschafter hoffen mit dieser Entdeckung Wege zur Behandlung der Krankheit zu finden. Bisher herrscht ist der Fachwelt eine geteilte Meinung über die Ursachen des Autismus. (Ende)
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