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pte19971204006 in Business

* Streß beeinträchtigt die Spermienproduktion *

Ursächlicher Zusammenhang zwischen mentaler Überbelastung und


New York (pte) (pte006/04.12.1997/10:56)

Streß belastet die Nerven, das Herz und den Blutdruck - und direkt auch die Hoden des Mannes. Der US-Endokrinologe Matthew Hardy vom Population Council in New York hat erstmals einen ursächlichen Zusammenhang zwischen mentaler Überbelastung und einer verminderten Spermien-Produktion gefunden. Der entscheidende Faktor dabei ist das körpereigene Streßhormon Cortisol, das in den Nebennieren produziert wird. Es wirkt auf die Ledyg-Zellen im männlichen Hoden. Diese Zellen produzieren das männliche Geschlechtshormon Testosteron, das wiederum für mehr Spermien sorgt.

Hardy anläßlich der Publikation seiner wissenschaftlichen Arbeit in der November-Ausgabe der Fachzeitschrift "Endocrinology": "Es ist bereits hinlänglich bekannt, daß Streß auf die Reproduktionsfähigkeit des Mannes eine negative Wirkung hat. Wir haben bisher aber nicht verstanden, wo und wie das im komplexen Prozeß der Entstehung von Spermien geschieht."

Der Wissenschafter hat nun Rezeptoren an den Ledyg-Zellen gefunden, die die Wirkung des menschlichen Streß-Faktors Cortisol vermitteln. In kleinen Mengen kurbelt Cortisol die Ledyg-Zellen an. Sie können aber nur mit einer gewissen Menge des Streß-Faktors umgehen, weil die Zellen auch nur über eine bestimmte Menge des für den Effekt von Cortisol notwendigen Enzyms 11bHSD-1 verfügen. Den neuen Erkenntnissen zufolge führt ein Überangebot von Cortisol infolge von Streß einfach dazu, daß mehr an dem Hormon zur Verfügung steht, als abgebaut werden kann. Daraufhin dringt es in die Ledyg-Zellen und übernimmt die Kontrolle: Weniger Testosteron wird gebildet, die Spermienproduktion nimmt ab.

* Datenbank für Schlaganfälle *
Essen - Am Essener Klinikum entsteht eine Schlaganfall-Datenbank. Das in Europa einzigartige Projekt soll zuverlässige Daten über die Verbreitung, den Verlauf und die Sterblichkeitsrate des Schlaganfalls in Deutschland liefern. An dem Projekt werden sich 45 Kliniken zur Akutversorgung beteiligen und ihre epidemiologischen und medizinischen Daten zur Verfügung stellen. Bereits Mitte nächsten Jahres sollen die ersten repräsentativen Ergebnisse zum Schlaganfall vorliegen. [Quelle: Universität Essen] (Ende)
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