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pts19990826019 in Business

Österreichs Wirtschaft: Innovativ aber technolgieschwach

Technologiebericht 99 zeigt wenig Forschungsfreude im Sachgüterbereich - mehr Dienstleister in Zukunftsbranchen


Alpbach (pts019/26.08.1999/13:00)

Österreichs Unternehmen gehören zu den innovativsten in Europa, doch existieren nach wie vor Schwächen im Technologiebereich. Von der gesamten Wertschöpfung im Bereich technolgie-gestützter Industrien in der EU produziert Österreich nur einen Anteil von 1,64 Prozent. Dies sind die wichtigsten Aussagen des heute Mittag beim Forum Alpbach von Wirtschaftsminister http://www.bmwa.gv.at Hannes Farnleitner präsentierten Technologieberichts 1999.

Der in Zusammenarbeit zwischen ARC-Seibersdorf http://www.arcs.ac.at/ und WIFO http://www.wifo.ac.at/ erstellte Bericht bestätigt die im internationalen Vergleich erfreuliche gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Österreich: überdurchschnittliche Steigerung der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, niedere Arbeitslosen- und Inflationsrate, die höchsten Produktivitätszuwächse in der Industrie, hohe Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt und insgesamt einen Zugewinn an Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Österreich. Trotz der zufriedenstellenden Entwicklung existiert nach wie vor eine Schwäche im Technologiebereich.

So ist die Sachgüterproduktion noch überwiegend in traditionellen Bereichen mit geringem technologischen Anspruch beheimatet. Sie kann sich in diesen Märkten zwar gut behaupten, doch folgt daraus auch eine geringe Forschungsintensität. Gemäß einer Revision des ÖSTAT liegt die Quote für Forschung & Entwicklung (F&E) 1998 bei 1,63% (EU-Durchschnitt 1,83%). Die jüngst auch für Österreich durchgeführte Innovationserhebung der EU (Community Innovation Survey, CIS) kommt sogar auf einen Wert von 1,7%. Für 1999 wird ein Wert von ca 1,8% erwartet. Insgesamt betrugen die Innovationsaufwendungen 1996 im produzierenden Sektor 47 Mrd. Schilling und im Dienstleistungsbereich 14,3 Mrd. Der Zuwachs bei den externen F&E-Aufwendungen deutet auch auf eine Zunahme der F&E-Kooperationen der Unternehmen mit Forschungseinrichtungen und anderen Unternehmen hin und damit auf eine Verbesserung im Technologietransfer.

Innovationsschub

Ebenso wichtig wie die Input-Indikatoren F&E sind beim Innovationsprozess die Output-Indikatoren. Laut der EU-Innovationserhebung gehören Österreichs Unternehmen zu den innovativsten in Europa. Nach Irland und Deutschland hat Österreich mit 67% den höchsten Anteil an innovativen Unternehmen in der EU (EU-Durchschnitt: 53%). Im Dienstleistungssektor liegt Österreich mit 55% nach Irland sogar an zweiter Stelle (EU: 41%). Österreichische Unternehmen setzen vor allem auf die kontinuierliche Verbesserung ihrer Produkte und Verfahren und damit auf schrittweise Innovationen. Sie setzen viele kleine Innovationsprojekte mit vergleichsweise geringem finanziellen Aufwand und sind damit vorsichtige, aber kontinuierliche und kundenorientierte Innovatoren.

Ein weiterer wichtiger Outputindikator stellt die Gründungsrate im Technologiebereich dar. Hier hinkt Österreich im Vergleich zu Westdeutschland deutlich nach, doch gibt es eine Steigerung bei der Gründung von technologie- bzw. wissensintensiven unternehmensnahen Dienstleistungsunternehmen. Die österreichische Bundesregierung verfolgt das Ziel, Unternehmensgründungen insbesondere im technologieorientiertem Bereich zu forcieren. Dies geschieht einerseits durch eine weitere Verbesserung der Rahmenbedingungen, andererseits durch direkte Unterstützungsprogramme wie das Impulsprogramm Biotechnologie http://www.innovation.co.at/ , das Seedfinancing-Programm http://www.innovation.co.at/deutsch/_fset/seed.html zur Erleichterung der Startfinanzierung, die Business-Angels-Börse http://www.innovation.co.at/deutsch/_fset/i2.html oder das Technologiebewertungsnetzwerk TecNet. http://www.innovation.co.at/deutsch/_fset/tecnet.html (Ende)
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