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pte20000912038 in Leben

Österreicher wollen strengere Kontrollen bei Krankenständen

Wirtschaftskammer-Umfrage ergab große Mehrheit gegen das "Blaumachen"


Wien (pte038/12.09.2000/14:49)

Rund 81 Prozent der befragten Österreicher fordern härtere Kontrollen bei Krankenständen. Das ergab eine Studie, die von der Wirtschaftskammer Österreich http://wko.at/Presse in Auftrag gegeben wurde. Das sei eine Trendwende, so Ernst Hofbauer, Sprecher der Wirtschaftskammer Österreich zu pressetext.austria.

Die Österreicher lehnen eindeutig den Krankenstand ohne Krankheit ab. 74 Prozent sehen darin einen klaren Sozialmissbrauch. Auch der so genannte "Blaue Montag", der eingeschobene "Krankheitstag" zwischen zwei Feiertagen wird von über 70 Prozent abgelehnt. Streng urteilen 68 Prozent bei Arbeitslosengeldbezug und Schwarzarbeit: auch das sei ein klarer Fall von Sozialmissbrauch.

Die Studie die vom Marktforschungsinstitut Fessel-GfK durchgeführt wurde, zeige eine klare Trendwende. "Diese Fragen werden von der Wirtschaftskammer alle paar Jahre gestellt. Bei der diesjährigen Befragung wurden 1.500 Personen aus allen Bundesländern und sozialen Schichten befragt", so Hofbauer. 32 Prozent der Befragten befürworten Selbstbehalte im Krankenhausbereich. 1994 sprachen sich nur 22 Prozent dafür aus.

69 Prozent akzeptieren Leistungen für Kuraufenthalte nur bei schweren Erkrankungen. Streng waren die Befragten im Umgang mit Arbeitslosen: 57 Prozent sind dagegen, dass Arbeitslose eine zumutbare Arbeit abgelehnen und weiterhin Arbeitslosengeld kassieren. In allgemeinen Misskredit kommen in der Umfrage auch Bezieher hoher Einkommen, die Sozialleistungen beziehen.

Offensichtlich urteilen die Österreicher heute auch über die Frühpensionen strenger: mehr als die Hälfte der Befragten halten es für einen Sozialmissbrauch, wenn jemand in Frühpension geht, obwohl er in einem anderen, leichteren Beruf arbeitsfähig wäre. (Ende)
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