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"Österreich im Wandel der Zeit" - neue Silbermünzenserie der Münze Österreich

Eine Zeitreise von den Kelten in die Gegenwart - und vom Schilling zum Euro


Wien (pts028/06.06.2000/15:32)

Mit den Kelten beginnt die Zeitreise durch Österreichs Geschichte. Eine neue Serie bestehend aus acht 100 S-Silbermünzen spannt über vier Jahre den Bogen hin in die Gegenwart. Gleichzeitig schreibt diese Serie selbst Geschichte: Sie schlägt die Brücke vom Schilling zum Euro. Die ersten vier Prägungen tragen einen Schilling- die übrigen vier schon den Euro-Nennwert.

"Österreich im Wandel der Zeit", so der Name der ausschließlich aus Silbermünzen bestehenden neuen Serie. Die Zeitreise nimmt mit der Münze "Die Kelten" ihren Anfang. Die Wertseite zeigt eine der wichtigsten Grundlagen für den Handel der Kelten, den Salzabbau. Mit einem Pickel bricht ein Bergmann Salz von der Stollenwand. Vor ihm steht der Salztragekorb, dahinter spendet eine Fackel das für die Arbeit nötige Licht. Die andere Münzseite mit einem auf seinem Pferd sitzenden Lanzenreiter ist einer bei Ausgrabungen gefundenen Münze aus der Zeit der Kelten nachempfunden. Das Bild ist leicht aus der Mitte gerückt, so dass der Perlrand im Münzinneren aufscheint - ein typisches Merkmal von handgeschlagenen Münzen. "Adnamati" ist der Name eines keltischen Führers, der seinen Reichtum zu einem großen Teil dem Bergbau verdankte. Die geteilte Form des Wortes entspricht dem Original auf der gefundenen Münze. Gestalter der neuen Silbermünze ist Thomas Pesendorfer.

Ab Mittwoch, dem 7. Juni, ist die Münze in allen österreichischen Geldinstituten, im Fachhandel sowie im Münze Österreich Shop zum empfohlenen Ausgabepreis von 429 Schilling (inkl. 10% USt.) erhältlich. Die Auflage ist mit 50.000 Stück streng limitiert. Alle Münzen sind in höchster Qualität "Polierte Platte" geprägt. Als zweite Ausgabe der Serie folgt im September des Jahres die Münze "Die Römer".

Die Kelten zählen zu den größten und faszinierendsten Völkern in der europäischen Geschichte. Funde deuten auf einen ursprünglichen Siedlungsraum im Gebiet des heutigen Frankreich und Westdeutschland während der jüngeren Bronzezeit (um 1200 v. Chr.) hin. Die berühmten Ausgrabungen im oberösterreichischen Hallstatt gaben der Hallstattkultur (8.-6. Jh. v. Chr.) ihren Namen. Als Handelspartner der Mittelmeerländer lieferten die Kelten wichtige Waren. Für Luxusgüter und Wein wurden Pferde, Hunde, Häute, Salz und Sklaven getauscht. Daneben galten sie als Meister der Metallverarbeitung. Im Wagenbau waren sie technisch so fortgeschritten, dass sogar die Römer von ihnen lernten. Darüber hinaus stellten sie Rüstungen und Pferdegeschirr her.

Das Gebiet des heutigen Österreich war von einer Vielzahl keltischer Stämme bewohnt. Dem Stamm der Noriker gelang es, die Vorherrschaft zu erringen und das Königreich Norikum im Kerngebiet des heutigen Kärnten zu gründen. Neben Kärnten gehörten die Steiermark, Osttirol, Salzburg sowie Teile Bayerns zu Norikum. Dass die Zeitreise auf Münzen gerade mit den Kelten beginnt, hat seinen guten Grund: Sie waren die Ersten, die auf österreichischem Boden Münzen prägten.

100 Schilling-Silbermünze "Die Kelten"

aus der Serie "Österreich im Wandel der Zeit"

Prägestätte: MÜNZE ÖSTERREICH

Ausgabetag: 7. Juni 2000

Entwurf: Thomas Pesendorfer

Feinheit: 900 Ag

Feingewicht: 18 g

Durchmesser: 34 mm

Nominale Schilling 100,-

Auflage: max. 50.000 Stück

ausschließlich in der Sonderqualität "Polierte Platte"

Die Münzen der Serie sind gesetzliche Zahlungsmittel der Republik Österreich. Jede Münze wird im Etui mit nummeriertem Echtheitszertifikat ausgegeben. (Ende)
Aussender: Münze Österreich AG
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