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pte20000419022 in Forschung

Österreich braucht bis 2003 13.000 IT-Fachkräfte

WIFO-Studie: In drei Jahren 69.020 Personen in IT-Branche beschäftigt


Wien (pte022/19.04.2000/15:51)

Das WIFO (Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung) http://www.wifo.ac.at hat in einer Studie über die Beschäftigungs- und Qualifikationsnachfrage im Telekommunikations- und Mediensektor große Personalengpässe festgestellt. Demnach dürfte sich in Österreich die zusätzliche Nachfrage dieses Sektors nach Arbeitskräften bis 2003 auf rund 13.000 Personen belaufen. Insgesamt wird die Beschäftigung im Telekommunikations- und Medienmarkt von rund 58.300 Personen im Jahr 1999 auf 69.020 Personen im Jahr 2003 steigern. Diese Werte müssen noch um die Abgänge bei der Telekom Austria (TA) korrigiert werden.

Im Zentrum der Studie standen die vergangene und zukünftige Beschäftigungsentwicklung und die Nachfrage nach Arbeitskräften mit IT-Qualifikationen. Befragt wurden Unternehmen in den Bereichen Telefonie (fest und mobil), Datendienste (ISP, ASP, Content), Kabel-TV und Rundfunk, Software, Multimedia und Telekommunikationshardware. IT-Qualifikationen sind durch die Telekommunikationsliberalisierung und die Ausbreitung des Internets nicht nur in Österreich, sondern in allen entwickelten Industrieländern knapp.

Mit Ausnahme der Telekommunikationshardware kommt es laut der WIFO-Studie in allen Sektoren zu beachtlichen Beschäftigungszuwächsen: Telefonie (ohne TA) plus 25%, Datendienste plus 90%, TV/Rundfunk plus 10% und Software plus 30%. Die Nachfrage nach Personen mit IT-Qualifikationen kommt jedoch zunehmend auch aus anderen Wirtschaftsbereichen. Daher sind die benötigten 13.000 Arbeitskräfte für Österreich als Untergrenze für den zukünftigen Bedarf zu sehen. Besonders große Engpässe bei der Mitarbeitersuche gibt es im Bereich Netzinfrastruktur, IT-Funktionen und Software.

Durch die Expansion des Telekom- und Mediensektors werden überwiegend hochwertige Arbeitsplätze geschaffen. Dementsprechend gibt es derzeit die größten Engpässe bei Abgängern von Fachhochschulen, Berufsbildenden höheren Schulen, Kollegs und Universitäten. Dieses Nachfragemuster wird sich in Zukunft weiter verstärken. Am stärksten wird die Nachfrage dieses Sektors nach Fachhochschulabgängern steigen. Zu vermehrter Nachfrage kommt es auch bei Absolventen von Berufsbildenden höheren Schulen, Kollegs und Universitäten. Stagnieren wird die Nachfrage nach Absolventen von Berufbildenden Mittleren Schulen und AHS. Für Personen mit Pflichtschulabschluss und Lehre wird die Nachfrage sogar zurückgehen. (os) (Ende)
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