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pts20000926005 in Leben

"Sehr gut" für blend-a-med Schulprogramm

Studie: Mundhygiene der Kinder stark verbessert


Wien (pts005/26.09.2000/08:00)

Die Note "Sehr gut" hat das blend-a-med Schulprogramm von einer wissenschaftlichen Studie erhalten. Drei Jahre lang hat Univ.-Prof. DDr. Wolfgang Sperr mit seinen Mitarbeitern die Zahngesundheit von Volksschülern der zweiten Klasse beobachtet, die das Schulprogramm absolviert haben. "Die Mundhygiene der Kinder hat sich nach der Durchführung des Programms merklich verbessert", erklärt DDr. Sperr. Die Untersuchung wurde im Rahmen des Österreichischen Zahnärztekongresses am 20. September 2000 im Vienna International Center präsentiert.

Die Kinder haben sich zu echten Zahnputzprofis entwickelt, hat Sperr beobachtet. Durch die bessere Putztechnik hat sich nicht nur der Zahnbelag erheblich verringert. Es konnten am Ende der Untersuchung auch mehr Kinder die fünf Fragen zu Ernährung und Zahngesundheit beantworten, als vor dem Lernen durch das blend-a-med Schulprogramm. "Der Erfolg eines Mundhygieneprogrammes ist nur mit einer ständigen Betreuung möglich", ist DDr. Sperr überzeugt. "Das blend-a-med Schulprogramm ist ein Musterbeispiel für ein solches Prophylaxeprogramm."

Zahngesundheit und Wissen der Kinder untersucht
Die Studie wurde in einem Zeitraum von drei Jahren in zweiten Volksschulklassen durchgeführt. Jeder Untersuchungsgruppe wurde eine Kontrollgruppe der dritten Klasse zugeordnet, die das blend-a-med Schulprogramm nicht absolviert hatte. Im dritten Jahr der Studie hatte allerdings auch die Kontrollgruppe das Schulprogramm absolviert. Bei jeder Untersuchung wurden der Approximalraum-Plaque Index (API) und der Hygiene Index nach Quigley-Hein erhoben. Am Beginn und am Ende der Untersuchungsreihe wurde der DMF-Index bestimmt. Untersucht wurden neben dem Zustand der Zähne und dem Grad der Bedeckung mit Zahnbelag auch das Wissen der Kinder über Zahngesundheit. Die Kinder erhielten dazu am Ende der Studie einen Fragebogen mit fünf Fragen.

Für jeden Probanden wurde vom jeweils besten Indexwert der Indexwert der Zähne 3 bis 3 (Ober- und Unterkiefer) berechnet. Der Mittelwert für den Quigley-Hein Index der Frontzähne ergab 0,9. Der Mittelwert des korrespondierenden Gesamtindex ergab 0,5. Der Gesamtmittelwert für den Quigley-Hein Index für Mädchen ergab 0,8, für Buben 0,9. "An den sich verbessernden API und Quigley-Hein Indexwerten zeigt sich, dass das Ziel, ein Schulungsprogramm zur Verbesserung der Mundhygiene bei Volksschulkindern zu schaffen, erreicht worden ist", kommentiert DDr. Sperr die Ergebnisse der Studie. "Das Programm erscheint uns sowohl für den Schulbetrieb als auch für den Gebrauch zu Hause sehr geeignet." Mit der Arbeitsmappe können die Kinder die Grundzüge richtiger Mundhygiene spielerisch erlernen.

Zusammenarbeit von Direktoren, Lehrern und Schulärzten unerlässlich
Zum Gelingen des Schulprogramms seien aber nicht nur geeignete Materialien notwendig, sondern auch die Zusammenarbeit von Direktoren, Lehrern und Schulärzten. Der Bedarf an Vorsorgemaßnahmen sei auf jeden Fall auch weiterhin gegeben, nachdem nur etwa ein Viertel der untersuchten Kinder füllungsfrei war, während einige offensichtlich noch nie einen Zahnarzt besucht hatten.

Untersucht wurden 101 Schüler (47 Mädchen, 54 Buben). Nur 26 waren bei der ersten Untersuchung karies- und füllungsfrei. 33 Kinder besaßen bis zu drei kariöse Zähne, 11 mehr als drei kariöse Zähne und keine Füllung. Bei der Analyse des Quigley-Hein Index zeigte sich bei allen Gruppen eine abnehmende Tendenz. Die stärkste Abnahme zeigte sich im dritten Jahr der Untersuchung sowohl bei der Untersuchungsgruppe ((0,98; 0,39) als auch bei der Kontrollgruppe (0,78; 0,35).

Das blend-a-med Schulprogramm ist eine gemeinsame Aktion der blend-a-med Forschung http://www.blend-a-med-Forschung.de, der österreichischen Zahnärzteschaft und des Unterrichtsministeriums. Das speziell auf den Lehrplan der zweiten Klassen von Volks- und Sonderschulen ausgerichtete Programm hat das erklärte Ziel, die Zahngesundheit von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Jedes Jahr werden über 5.000 Schulboxen an 4.500 Schulklassen verteilt. Inhalt sind auf alle Unterrichtsgegenstände abgestimmte Lehrerhandbücher, Lernbehelfe, Schülerhefte, Zahnpflegesets, Elternbroschüren sowie Zahnpflegepläne, die auch zur Teilnahme an einem Wettbewerb anregen. (Ende)
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