pte19971222004 in Business
* SAP sucht 5.000 neue Mitarbeiter *
Verdoppelung der Software-Umsätze weltweit geplant *
London (pte) (pte004/22.12.1997/15:08)
Unbeeinflußt von der Währungskrise in Asien plant der deutsche Softwareriese SAP AG im kommenden Jahr die Aufnahme von 4.000 bis 5.000 neuen Mitarbeitern und eine Umsatzsteigerung von 50 Prozent gegenüber 1997. Dies teilte der Unternehmenssprecher in einer Aussendung mit. SAP entwickelt Client-Serversoftware in großem Stil für Unternehmen. Obwohl SAP rund 13 Prozent des Umsatzes in Asien erzielt, rechnet das Unternehmen mit nicht mehr als einem kurzfristigen Rückgang bei den Erträgen, so Gundhof Moritz. Zum einen sei dies sicherlich auf den stabilen Markt Japan zurückzuführen. 1998 sei mit einer Verlangsamung zu rechnen, die dann 1999 wieder anziehen werde. (IDG)* IBM schließt Milliarden-Software-Deal *
IBM hat mit Electronic Data Systems (EDS) das bisher größte Software-Geschäft der Firmengeschichte abgeschlossen. Der Deal mit einem Volumen von rund 2 Mrd. Dollar beinhaltet u.a. den Verkauf von Mainframe-Software, Lotus Notes sowie der IBM-Datenbank DB2. EDS gehört zu den größten Anbietern von Computer-Services für Unternehmen und Regierungsbehörden und zählt schon seit längerem zu einem der IBM-Großkunden. IBM erwirtschaftet zur Zeit mit Software-Produkten einen Jahresumsatz von rund 13 Mrd. Dollar. (horizont)
* Motorola setzt auf Ein-Chip-Systeme *
Motorola hat den Traum aufgegeben, Intel auf dem Markt der Desk-top-Mikroprozessoren Konkurrenz machen zu können. Statt dessen will sich die Firma auf eine neue Serie spezieller Chips konzentrieren, in der Speicher-, Logik- und andere Schaltkreise auf einem einzigen Silizium-Baustein vereint werden. "Wir haben die Absicht, aus unserer Schwäche - der zu großen Palette von Technologien - eine Stärke zu machen, die sonst niemand hat", sagte der Chef der Halbleiter-Abteilung von Motorola.
Das Unternehmen hat zur Zeit 50.000 Chips im Angebot, zu denen auch der PowerPC-Mikroprozessor gehört, den Motorola über Apple-Macintosh-Computer vermarkten wollte. Die mit System-Chips erzielten Umsätze betragen zur Zeit lediglich vier Milliarden US-Dollar pro Jahr bzw. 3 Prozent des Weltmarkts; bis zum Jahr 2001 könnten sich die Umsätze jedoch auf mehr als 70 Milliarden US-Dollar erhöht haben - das wäre das Dreifache des heutigen Mikroprozessor-Markts. [Business Week]
* IBM öffnet eigene Datenbankplattform *
München - IBM will die "DB2 Universal Database" nicht nur für das eigene Unix-Derivat AIX
anbieten. Im ersten Quartal des nächsten Jahres soll eine Massively-Parallel-Processing-(MPP) Version der Datenbank für Windows-NT-Cluster-Server und Solaris-Server von Sun Microsystems ausgeliefert werden. Diese auf der "DB2 Parallel Edition" basierende Variante arbeitet mit einem bis 100 Prozessoren und soll Java-gesteuerte Speicherprozesse, direkte Datenabfrage mittels des Protokolls Java Database Control (JDBC) und die Beherrschung komplexer Datentypen bieten. Low-end-Versionen der Universal Database laufen bereits auf den Betriebssystemen Windows NT, HP-UX, AIX und Sun Solaris.
* Internationaler Java Club in Wien gegründet *
In Wien wurde vergangene Woche ein Internationaler Java Club ins Leben gerufen. Bekannt gegeben wurde die Gründung von ARS Computer und Consulting, forciert von den Unternehmen IBM, Sun, SIGS und einigen akademischen Vereinigungen. Der Club ist auch die Anlaufstelle für die lokalen Java User Groups (JUG). Die erste internationale Konferenz des Clubs soll anläßlich der OOP-Messe in München stattfinden. Der Club steht allen offen, die sich "ernsthaft mit Java befassen - sich also zu 100 % Pure Java bekennen", so Donatus Schmid, Geschäftsführer von Sun Österreich. http://www.ars.de (Ende)
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