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FRüHERE MELDUNGEN

pte19971210005 in Business

* Ärzte unter Rezept-Druck *

Studie: 25 % der Rezepte medizinisch unbegründet


London (pte) (pte005/10.12.1997/09:36)

Ärzte verschreiben eher ein Medikament, wenn sie spüren, daß dies von ihnen erwartet wird. Bei rund einem Fünftel aller Konsultationen wird ein Rezept ausgestellt, das medizinisch unbegründet ist, stellt eine britische Studie fest. Nicky Britten und Obioha Ukoumunne von der United Medical and Dental School of Guy's and St. Thomas' Hospitals in London verteilten 544 Frageboegen in 15 Londoner Praxen, befragten die Kranken nach ihren Erwartungen und registrierten das Verhalten der Mediziner.

67 Prozent der Londoner Klientel erwarteten ein Rezept zum Abschluß ihres Arzt-Besuches. Die Ärzte hingegen nahmen nur bei 56 Prozent ihrer Kunden ein solches Bedürfnis wahr. Tatsächlich verschrieben die Mediziner bei 59 Prozent der Konsultationen ein Medikament. Allerdings wurden die Ärzte widerwillig, wenn sie zuviel Druck vom Patienten wahrnahmen. Dann unterließen sie die Ausstellung eines Rezeptes. http://www.reutershealth.com/eline/open/1997120508.htm

* Kalzium-Blocker schädigen das Gehirn *
Kalzium-Blocker werden nicht nur gegen hohen Blutdruck eingesetzt, sondern auch als harntreibendes Mittel. Schon seit längerem steht die Substanzklasse unter dem Verdacht, gesundheitsschädigend zu sein. Eine neue Studie fügt zu den krebsauslösenden Effekten und den Blutungen im Magen-Darm-Trakt weitere Nebenwirkungen hinzu: Kalzium-Blocker vermindern die Merkfähigkeit und schädigen die Hirnsubstanz.

Curt Furberg von der Wake Forest University School of Medicine (North Carolina, USA) untersuchte 1268 Patienten, die mit Kalzium-Blockern gegen Bluthochdruck behandelt wurden. Die Magnet-Resonanz-Tomografie zeigte eine veränderte Verteilung der weißen Hirnsubstanz, die mit Gedächtnisverlust einhergeht. Psychologische Tests bestätigten die gesunkene Merkfähigkeit. http://www.newswise.com/articles/CALCIUM.BGM.html

* Frühzeitiger Test für Creutzfeld-Jacob-Krankheit *
Menschen mit Creutzfeld-Jacob-Krankheit (CJK) leiden unter ähnlichen Demenz-Erscheinungen wie Alzheimer-Kranke: Sie vergessen viel, sie nehmen keine neuen Informationen mehr auf und ihre intellektuellen Fähigkeiten verkümmern. Bisher konnte die Diagnose der CJK erst bei Ausbruch der Krankheit gestellt werden. Doch mit der Magnet-Resonanz-Tomografie (MRI) kann schon neun Monate vor dem Einsetzen erster Symptome zwischen einem Morbus Alzheimer und der Creutzfeld-Jacob-Krankheit unterschieden werden.

Bei beiden Demenz-Erkrankungen ist das Gehirn geschrumpft, die Furchen des Hirns sind tiefer und breiter geworden. Im Unterschied zum Morbus Alzheimer sind bei der Creutzfeld-Jacob-Krankheit zusätzlich diejenigen Teile des Kleinhirns verkümmert, die bei der Bewegungskoordination eine Rolle spielen. Dies steht in Einklang mit der Tatsache, daß im Spätstadium der CJK - wie auch beim Rinderwahnsinn - die Kontrolle über die Bewegung verloren geht. (British Medical Journal) (Ende)
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