pte20070419037 in Leben
Ärzte kommunizieren mit Patienten eher schlecht als recht
Sprachwissenschaftler: "Gesprächsschulung für Mediziner Minderheitenprogramm"
Wien (pte037/19.04.2007/13:50)
Während die Medizin Tag für Tag mit neuen Forschungs- und Behandlungserfolgen aufwarten kann, bleibt die Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten oftmals eine delikate Angelegenheit. "Defizite in der Gesprächsführung sind leider immer noch an der Tagesordnung", erklärt Florian Menz, Professor vom Institut für Sprachwissenschaft an der Universität Wien, im pressetext-Interview. "Das fängt damit an, dass aufgrund des institutionellen Rahmens etwa im Krankenhaus jegliche Höflichkeits- und Gesprächseröffnungsrituale seitens des behandelnden Arztes unter den Tisch fallen. Meistens hat der Patient auch keine Ahnung, wie das Gespräch ablaufen wird und welche Informationen zu welchem Zweck mitgeteilt werden", so Menz.
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