pte20080826030 in Leben
"Rote Ampeln regeln Denkprozess"
Gehirn legt Pausen bei der Informationsverarbeitung ein
Martinsried (pte030/26.08.2008/13:59)
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried http://www.neuro.mpg.de haben herausgefunden, wie hemmende Informations-Übertragungsstellen, die sogenannten Synapsen im Gehirn entstehen. Ebenso wie Synapsen, über die Informationen von einer Nervenzelle zur nächsten weitergegeben werden, tragen solche hemmenden Synapsen dazu bei, den Datenfluss im Gehirn zu optimieren. So können neue Informationen und Eindrücke verarbeitet werden. Bisher war zwar bekannt, dass das Durchdenken einer neuen Situation auch die zeitweilige Unterdrückung unwichtiger Informationen erfordert, wie die dafür notwendigen Synapsen jedoch entstehen, was bisher vollkommen unklar. Diese Frage konnten die Martinsrieder Forscher nun beantworten. "Hemmende Synapsen regeln den Informationsfluss im Gehirn ähnlich wie rote Ampeln in einem Verkehrsleitsystem. Nun wurde geklärt, wie und wo diese Ampel entstehen", erläutert Stefanie Merker, Sprecherin des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie Martinsried, auf pressetext-Nachfrage.
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