pte19971216008 in Business
* Riesige Wassermengen im Erdinneren? *
"Ozeane im Erdinneren" regulieren den Wasserspiegel an der Oberfläche
Stuttgart (pte) (pte008/16.12.1997/12:58)
Auf der Herbsttagung der amerikanischen Geophysikalischen Vereinigung (AGU) stellte der Geologe Joseph Smyth, von der Universität in Boulder http://ruby.colorado.edu/ , Colorado, die Behauptung auf, daß das Erdinnere die Wassermenge von 3 bis 5 Ozeanen enthält. Allerdings nicht in freier Form vor, sondern in Milliarden verschiedener Kristalle gebunden. Smyth ist der Meinung, daß "Ozeane im Erdinneren" auf den Wasserspiegel an der Oberfläche regulierend gewirkt haben könnten.Grundlage der Theorie ist die Entdeckung des Minerals Wadsleyite vor ungefähr 10 Jahren und von Wadsleyite II im vergangenen Jahr. Die aus einer Tiefe von ungefähr 400 bis 600 Kilometer unter der Erdoberfläche stammenden Olivine bestehen aus Magnesium, Eisen, Silizium und Sauerstoff. Prinzipiell haben Gesteine, die aus solchen Tiefen stammen nur sehr wenig Wasser in ihren Kristallstrukturen. Wadsleyite enthält jedoch ungefähr 3.3 % Wasser. Kombiniert man die geschätzte Menge an in der Erde vorhandenem Wadsleyite mit dem Wasseranteil des Minerals, so erhält man eine im Erdinneren gebundene Wassermenge, die drei- bis fünfmal dem Volumen aller Oberflächengewässer der Erde entspricht. [Quelle: Hans-Gerrit Plessen, EurekAlert, AGU-Fall Meeting 97]
* El Niño verstärkt Auftreten von Epidemien *
Nach der Meinung von Klimaexperten könnte der diesjährige, starke El Niño langanhaltende Ausbrüche von Malaria, Dengue Fieber und Cholera hervorrufen. In Indonesien, wo die durch El Niño verursachte Dürre das sanitäre System stark belaste, sei bereist eine Zunahme der Cholera festzustellen, meint Juli Trtanj, ein internationaler Entwicklungspezialist der National Oceanographic and Atmospheric Administration http://www.noaa.gov/ . In anderen Gebeiten könnten die ebenfalls durch El Niño verursachten Überflutungen Wasser verseuchen und so zur raschen Ausbreitung von Krankheiten führen.
Nicholas Graham vom Scripps Institute of Oceanography http://sio.ucsd.edu/ erklärte, daß daher eine weitreichende Vorsorge sichergestellt werden müsse, indem Impfstoffe ausreichend zur Verfügung stünden und in den gefährdeten Gebieten verteilt würden. Bei dem diesjährigen El Niño sei es jedenfalls schon zu mehr Vorbereitung gekommen als jemals zuvor, stellte der Forscher fest. So hätten besipielsweise in Südafrika die Gesundheitsbehörden bereits die ausreichende Bereitstellung von Anti-Malaria-Mitteln geplant. (Ende)
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