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pte19980129014 in Business

* Raumfahrt-Menü im Astrolook *

Weizen und Kartoffeln sind die Grundlagen des Speiseplans


Washington (pte) (pte014/29.01.1998/15:12)

Wie sollten sich Astronauten eigentlich während ihrer Aufenthalte im Weltraum und auf fremden Planeten ernähren? Bei der Aufstellung der "extraterrestrischen" Küchenpläne wird jedenfalls nichts dem Zufall überlassen. Um die Raumfahrer der NASA sorgt sich ein Küchenchef der besonderen Art: Jean Hunter, Wissenschaftler an der Cornell University http://www.cornell.edu/ leitet das Projekt, in dem es um ihr leibliches Wohl geht.

Weizen und Kartoffeln sind die Grundlagen des Speiseplans, ergänzt durch Reis, Soja, Erdnüsse, Salat und Kräuter. Es geht darum, eine gesunde Ernährung auch in eventuellen Mond- oder Marskolonien zu gewährleisten. Dazu muß auf eine begrenzte Auswahl von 15 bis 30 Lebensmitteln zurückgegriffen werden, die auch in "Weltraum-Farmen" aufgezogen und geerntet werden könnten. Auch die Studenten und die Mitarbeiter der Cornell University dürfen aktiv an dem Forschungsprojekt teilhaben: Es werden regelmäßig "Test-Essen" veranstaltet, um zu überprüfen, ob das, was gesund und billig ist, denn auch schmeckt. [Quelle: Cornell University]

* Neuer Pulsar entdeckt *
In der Großen Magellanschen Wolke entdeckten Wissenschaftler vom Goddard Space Flight Center der Nasa http://www.gsfc.nasa.gov/ und vom Los Alamos National Laboratory http://www.lana.gov/ einen jungen Pulsar, der sich 60 mal pro Sekunde um die eigene Achse dreht - doppelt so schnell wie der schnellste bekannte junge Pulsar im Crab-Nebel und 6 Millionen mal so schnell wie die Erde.

Die Wissenschaftler waren von ihrer Entdeckung überrascht, weil sie eine so hohe Rotationsgeschwindigkeit bei einem jungen Pulsar für unmöglich gehalten hatten. Bisher sind zwei Sorten von Pulsaren bekannt gewesen: Relativ langsam rotierende mit starkem Magnetfeld einerseits sowie im Millisekundenbereich rotierende Pulsare mit schwachem Magnetfeld andererseits.

Der neu gefundene Pulsar bestätigt eine Theorie, daß zwischen beiden Klassen eine Entwicklung möglich ist: Bei ihrer Geburt rotieren die Pulsare verhältnismäßig langsam. Wenn sie von einem anderen Stern umkreist werden, können sie dessen Materie aufsaugen und dadurch beschleunigt werden. Das Magnetfeld würde nach dieser Theorie dabei abnehmen, je schneller der Stern rotiert. Tatsächlich dreht sich der neue Pulsar schneller als der im Crab-Nebel und hat ein etwas schwächeres Magnetfeld. Um die Theorie weiter zu untersuchen, nehmen sich die Forscher jetzt die Überreste einer Supernova aus dem Jahr 1987 vor. (Ende)
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