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FRüHERE MELDUNGEN

pte19971031004 in Business

* Ängstlichkeit ist genetisch vorprogrammiert *

Große Emotionalität bedingt verstärkte Ängstlichkeit eines Menschen


New York (pte) (pte004/31.10.1997/11:41)

Je emotionaler ein Mensch veranlagt ist, desto ausgeprägter ist auch sein Hang zur Ängstlichkeit. Das schließen Forscherteams der Universitäten von Colorado und New York aus Versuchen, die sie mit Ratten angestellt haben. Dabei untersuchten sie die Reaktion von Ratten auf Signale, die diese mit Gefahr in Verbindung brachten. Ein bestimmter Ton, Licht oder ein Geruch konditionierte die Tiere zur Furcht vor der Wiederholung einer schlechten Erfahrung. Dennoch unterschieden sich die Tiere deutlich voneinander in ihrem ängstlichen Verhalten. Diese Unterschiede, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt "Nature Genetics", sind genetisch bestimmt. Ähnliches gelte auch beim Menschen. Größten Einfluß auf emotionale Reaktionen habe eine eingekreiste, aber noch nicht genau entzifferte Region auf Chromosom 1. [Quelle: "Nature Genetics"]

* Ein Zweitherz aus Körpermuskeln *
Ein Zweitherz aus Körpermuskeln haben japanische Forscher einem Hund eingepflanzt. Die Forscher der Universität Tokyo entnahmen dem Hund zunächst Muskelgewebe aus der Rückengegend, nähten es zu einem Beutel zusammen und pflanzten es in den Brustraum des Tieres ein. Gleichzeitig legten sie die rechte Herzkammer des normalen Hundeherzens teilweise lahm. Das von einem Herzschrittmacher angetriebene Zweitherz übernahm zwei Monate lang die Funktion der rechten Herzkammer, die die Lunge mit Blut versorgt. Auf diese Weise wurde das geschädigte Herz deutlich entlastet. Die Forscher glauben auf ähnliche Weise deutlich mehr angeborene Herzfehler beim Menschen behandeln zu können, als dies bislang möglich war. http://www.u-tokyo.ac.jp/ [Quelle: NIKKEI]

* Schmeckhaare weisen Tse-Tse-Fliegen den Weg *
Bei ihrer Blutmahlzeit können Tse-Tse-Fliegen den Erreger der gefürchteten Schlafkrankheit auf Menschen und Tiere übertragen. Niederländische Biologen der Universität Groningen haben jetzt herausgefunden, daß Tse-Tse-Fliegen bei der Auswahl ihrer Opfer, die Schmeckhaare an ihren Füßen benutzen. Mit diesen Haaren nehmen die Stechfliegen Harnsäure und Aminosäuren wie Valin und Leucin wahr - also Bestandteile des Schweißes. Je höher die Konzentration dieser Stoffe auf der Haut - desto lieber stechen die Fliegen zu. Dank dieser Erkenntnis konnten die niederländischen Forscher jetzt verbesserte Tse-Tse-Fliegen-Fallen bauen, die mit geringeren Mengen Insektengift auskommen. [Quelle: NWO] (Ende)
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