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FRüHERE MELDUNGEN

pte19971031004 in Business

* Ängstlichkeit ist genetisch vorprogrammiert *

Große Emotionalität bedingt verstärkte Ängstlichkeit eines Menschen


New York (pte) (pte004/31.10.1997/11:41)

Je emotionaler ein Mensch veranlagt ist, desto ausgeprägter ist auch sein Hang zur Ängstlichkeit. Das schließen Forscherteams der Universitäten von Colorado und New York aus Versuchen, die sie mit Ratten angestellt haben. Dabei untersuchten sie die Reaktion von Ratten auf Signale, die diese mit Gefahr in Verbindung brachten. Ein bestimmter Ton, Licht oder ein Geruch konditionierte die Tiere zur Furcht vor der Wiederholung einer schlechten Erfahrung. Dennoch unterschieden sich die Tiere deutlich voneinander in ihrem ängstlichen Verhalten. Diese Unterschiede, schreiben die Wissenschaftler im Fachblatt "Nature Genetics", sind genetisch bestimmt. Ähnliches gelte auch beim Menschen. Größten Einfluß auf emotionale Reaktionen habe eine eingekreiste, aber noch nicht genau entzifferte Region auf Chromosom 1. [Quelle: "Nature Genetics"]

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