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pte19980114001 in Business

* Neues Computerprogramm zur Gesichtserkennung *

Wiedererkennug ist auch nach Veränderungen des Aussehens möglich


Bochum (pte) (pte001/14.01.1998/09:32)

Wissenschaftler der Universität Bochum und der University of Southern California haben ein Computerprogramm zur Gesichtserkennung entwickelt. "PersonSpotter" ist in der Lage, einzelne Gesichter sogar in bewegten Szenen selbständig zu identifizieren. Dafür werden zwei Programmelemente benötigt: Ein Element findet Gesichter in Videosequenzen, das andere führt einen Vergleich zwischen gefundenen und gespeicherten Gesichtern durch.

"PersonSpotter" kann pro Sekunde zwölf Videobilder abtasten und bis zu acht Personen pro Minute erkennen. Nach nur 13 Sekunden ist das beste Bild ausgewählt und für den Vergleich mit den gespeicherten Gesichtern in der Datenbank aufbereitet. Dabei spielt es keine Rolle, ob die betreffenden Personen nur im Halbprofil oder bei schlechter Beleuchtung aufgenommen wurden. Eine Wiedererkennug ist auch nach mehreren Monaten oder nach der Veränderungen des Aussehens durch eine Brille oder einen Drei-Tage-Bart möglich.

Das Gesichtserkennungselement von "PersonSpotter" hat vor kurzem in den USA einen Wettbewerb der Army Research Laboratories http://www.arl.mil/ gewonnen. Dabei wurde es zum besten Gesichtserkennungsprogramm gewählt und schlug so renommierte Konkurrenz wie die Software des Massachusetts Institute for Technology (MIT). Mit der Entwicklung zur Serienreife soll noch in diesem Jahr begonnen werden. [Quelle: Universität Bochum]

* Miniroboter im Insektenformat *
Wissenschaftler der amerikanischen Vanderbilt University entwickeln derzeit einen Miniroboter, der nur ein Drittel so groß wie eine Kreditkarte ist. Der krabbelnde, insektenartige Roboter soll z.B. die gefahrlose Erkundung von Minenfeldern ermöglichen oder als Spion bei Geiselnahmen dienen. Von der Defense Advanced Research Projekts Acency (DARPA), einer US-Regierungseinrichtung, hat die Universität hierfür Mittel in Höhe von 904.000 Dollar erhalten.

Die zwei an der Vanderbilt University mit den Forschungen betrauten Wissenschaftler, Ephrahim Garcia und Michael Goldfarb, wollen bis zum Sommer einen Prototyp des "Krabblers" bauen. Vorstellen können sich die Wissenschafter auch eine Art Grashüpfer-Roboter, der sich springend fortbewegt. Das optimale Roboterinsekt wäre allerdings eines, das sowohl fliegen als auch kriechen kann, so die Forscher. Zusätzlich zur Entwicklung des "Krabblers" untersuchen die Wissenschaftler in einer Machbarkeitsstudie im Auftrag der CIA den Einsatz von fliegenden Kleinrobotern, sogenannten "Microflyers". [Quelle: Vanderbilt University] (Ende)
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