pte19971216004 in Business
* Neuer Siemens-Chip registriert Fingerabdruck *
Eingeben von Geheimnummern wird künftig unnötig
München (pte) (pte004/16.12.1997/11:29)
Das Siemens-Forschungszentrum in München-Perlach hat einen "Fingertip-Sensor" auf Basis des kosten- und energiesparenden CMOS-Systems entwickelt, der das Eingeben von Geheimnummern unnötig macht. Der Chip mit 6500 integrierten Sensorelementen erkennt den Karteninhaber an seinem Fingerabdruck. Diebstähle seien so praktisch unmöglich. Erste Karten dieser Art sollen bereits im nächsten Jahr auf den Markt kommen. Für weitere Entwicklungen ist geplant, das "Originalbild" der Fingerkuppe auf dem Chip zu speichern, um den sicherheitstechnisch bedenklichen Datenabgleich zwischen der Karte und einer externen Datenbank überflüssig zu machen. (CW)* AMD zeigt stromsparende Flash-Memory-Chips *
Speziell für portable Geräte wie Handhelds hat die Advanced Micro Devices Inc. (AMD) Flash-Memory-Chips mit einem geringen Strombedarf entwickelt. Die 8-Mbit-Version, die noch in diesem Jahr erhältlich sein soll, verbraucht 1,8 Volt, das Vorgängermodell 2,7 Volt. Das 16-Mbit-Modell soll Anfang 1999 auf den Markt kommen.
* Blühendes Chipgeschäft *
New York - Im Oktober wurden weltweit Chips im Wert von zwölf Mrd. Dollar verkauft, zwölf Prozent mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Das errechnete die Semiconductor Industry Association in ihrem aktuellen Monatsbericht. Seit März 1996 waren die Halbleiter-Monatsverkäufe nicht mehr so hoch gewesen. Mit Ausnahme von Japan, das vom Kurseinbruch des Yen geplagt wurde, verzeichneten alle Regionen der Welt ein starkes Wachstum - allen voran Europa. Hier wurden Chips im Wert von 2,53 Mrd. US-Dollar verkauft, 13,3 % mehr als im Oktober 1996.
* Krise der Festplattenhersteller *
München - Sowohl Quantum als auch Seagate bekommen die Auswirkungen von Überproduktion und fallenden Preisen zu spüren. Die Quantum Corp. hat jetzt ihre Gewinnerwartungen für das dritte Quartal nach unten korrigiert. Die Seagate Technology hat bereits Konsequenzen aus der Krise gezogen und beschlossen, eine Produktionsstätte in Irland schließen. Die Festplattenanbieterleiden vor allem unter den Konkurrenten aus Asien, die ihre Produkte sehr billig auf den Markt bringen. (Ende)
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