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FRüHERE MELDUNGEN

pte19980210007 in Business

* Neue US-Exportkontrollen für Computer *

Computer-Industrie befürchtet Wettbewerbsnachteile


Washington (pte) (pte007/10.02.1998/11:07)

Das US-Handelsministerium hat neue Regeln aufgestellt, nach denen die Hersteller von Computern dazu verpflichtet sein sollen, die Regierung über alle geplanten Verkäufe in Länder zu informieren, die an der Entwicklung von Atomwaffen arbeiten könnten - dazu gehören China, Rußland, Indien, Pakistan und Israel. Im Anschluß an ein derartiges Geschäft sollen Vertreter des Handelsministeriums jede einzelne Installation in Augenschein nehmen und sicherstellen, daß die verkauften Systeme für friedliche Zwecke eingesetzt werden.

Vertreter der Computer-Industrie zeigten sich wenig erfreut über die neuen Anforderungen; ein leitender Angestellter von Sun Microsystems sagte: "Mit den neuen Regeln würde der Abschluß von Geschäften noch komplizierter, was Wettbewerbsnachteile gegenüber ausländischen Konkurrenzunternehmen nach sich zöge; darüber hinaus würden unsere Betriebskosten ansteigen". [Washington Post]

* Internet-2 konzentriert sich auf Anwendungsprogramme *
Die University Corporation for Advanced Internet Development [http://www.ucaid.org], die an der Entwicklung des Internet-2 arbeitet, will dieses Projekt vor allem auf kommerzielle Anwendungsprogramme konzentrieren: Geschäftsführer Doug Van Houweling will vor allem mit den großen Unternehmen der Computer-Industrie zusammenarbeiten. "Es geht uns bei der Arbeit vor allem um Anwendungsprogramme - wir wollen keine Datenautobahn für etwas bauen, das es vielleicht nie geben wird." Mit dem Internet-2 wird es zum Beispiel Fertigungsbetrieben möglich sein, technische Entwürfe auf sichere Weise vom Büro aus an die Lieferanten zu übertragen. [New York Times CyberTimes]

* Medien-Partnerschaften von Microsoft im Visier *
Im Rahmen des Antitrust-Prozesses gegen Microsoft erwägt das US-Justizministerium eine Erweiterung seiner Klage. Das Ministerium wirft Microsoft vor, die marktbeherrschende Stellung des Betriebssystems Windows dafür zu benutzen, auch im Bereich der Informations- und Unterhaltungsdienste des Internet die Vorherrschaft zu erlangen. Microsoft hat sein Betriebssystem so eingerichtet, daß beim Start eines Windows-Rechners die Logos derjenigen Unternehmen erscheinen, die Microsoft für seinen "Active Desktop" als Medien-Partner ausgewählt hat. [Wall Street Journal] (Ende)
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