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FRüHERE MELDUNGEN

pte19980128007 in Business

* Neue Pille für Raucher *

Zulassung bereits erfolgt - Wirkung bleibt fraglich


Buffalo (pte) (pte007/28.01.1998/09:43)

Nikotin-Pflaster, Kaugummis oder ein starker Wille: Das waren bisher die besten Mittel, um die Zigaretten-Sucht zu bekämpfen. Nun soll alles einfacher werden: Die amerikanische Zulassungs-Behörde für Medikamente hat eine Anti-Rauch-Pille für gut befunden, die dem Nikotindrang ein Ende setzen kann.

Im Gegensatz zu den Pflastern und Kaugummis enthält die Tablette kein Nikotin: "Zyban" ist ein Antidepressivum, eine Substanz, die bislang gegen schwere Depressionen eingesetzt wurde. Das Psychopharmakon sorgt dafür, daß der chemische Botenstoff Dopamin im Hirn vermehrt ausgeschüttet wird. Denn der Mangel an Dopamin gilt als der Hauptverursacher für die Sucht nach dem Glimmstengel.

In der Praxis allerdings schneidet Zyban nur mäßig ab. Nach einer zehnwöchigen Testphase mit der Pille hatte etwa die Hälfte der Testpersonen mit dem Rauchen aufgehört. Eine andere Studie zeigte, daß ein Jahr nach der Zyban-Behandlung vier Fünftel wieder rauchten. Dies entspricht ungefähr dem Erfolg von Nikotin-Pflastern und -Kaugummis.

Ob bei dieser relativ bescheidenen Anti-Rauch-Wirkung die erheblichen Nebenwirkungen des Psychopharmakons gerechtfertigt sind, bleibt fraglich. http://www.msnbc.com/news/134731.asp

* Schützt Kaffee Krebszellen? *
Ob Kaffee Krebs auslösen kann, ist noch ungeklärt. Wahrscheinlich ist aber, daß Coffein schon vorhandene Krebszellen vor dem Absterben schützt. Normale Zellen haben eine grausame Art von Krebsversicherung: Entdeckt eine Zelle, daß sie defektes Erbmaterial besitzt, so wird ein zelleigenes Selbstmord-Programm initiiert, die soge-nannte Apoptose. Die Zelle stirbt ab, Krebs-Geschwuere können sich nicht entwickeln.

Kaffee unterdrückt möglicherweise das zelleigene Selbstmord-Programm. Der amerikanische Mikrobiologe Kim O`Neill von der Brigham Young University übergoß Leukaemie-Zellen mit Coffein und versetzte ihnen dann einen Hitze-Schock. Dies führt normalerweise zu einer Erbgut-Schädigung, als Folge davon hätte die Apoptose einsetzen müssen. Doch die Kaffee-getraenkten Zellen blieben am Leben.

"Eine vorgeschaedigte, prä-canceröse Zelle würde normalerweise sagen: `ich muß sterben`, doch wenn dieser Todes-Prozeß durch Coffein gestoppt wird, besteht das Risiko, daß die Zelle zur Krebszelle wird", sagt O`Neill. Newswire, http://www.newswise.com/articles/CAFFEINE.BYU.html (Ende)
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