pte19980117002 in Business
* Neue Internet-Studien mit unterschiedlichen Ergebnissen *
Wenden sich Manager vom Internet ab?
New York (pte) (pte002/17.01.1998/17:02)
Laut einer Untersuchung der Unternehmensberatung Deloitte & Touche Consulting fällt das Internet bei einer wachsenden Zahl US-amerikanischer Manager in Ungnade. Grund dafür seien die enttäuschenden Einkünfte aus Online-Geschäften. Trotz der zunehmenden Nutzung des Internet durch Firmen sei die Mehrheit der zuständigen Chief Information Officers [CIOs] darüber enttäuscht, daß es nicht möglich sei, mit dem Internet unter dem Strich mehr zu verdienen.Barbara Kieley, eine Teilhaberin von Deloitte Consulting, sagte, daß 69 Prozent der befragten Manager die Ausgaben für das Internet als "besorgniserregend" bezeichneten - 1995 waren nur 16 Prozent dieser Ansicht. Eine Folge ist die Verringerung von Internet-Investitionen. Außerdem ist die Anzahl der CIOs, die ihr Internet-Budget weiter erhöhen wollen, von 65 auf 31 Prozent gefallen. 17 Prozent der CIOs gehen davon aus, ihre Internet-Ausgaben nicht zu erhöhen. [Ottawa Citizen] http://www.deloitte-touche-consulting.co.uk
* Einzelhandel zufrieden mit Online-Verkäufen *
Nach Angaben des Marktforschers Yankee Group erreichten amerikanische Online-Shops in der Vorweihnachtszeit Rekord-Verkaufszahlen. In der Zeit zwischen dem amerikanischen Thanksgiving Day und Silvester wurden in den Vereinigten Staaten über das Internet Güter im Wert von mehr als 10 Milliarden Schilling verkauft. Somit wurde mehr als doppelt soviel abgesetzt wie im Jahr 1996. "Die Leute müssen sich im Internet keinen Parkplatz suchen oder in ein Einkaufszentrum gehen", so ein Analyst. Außerdem landet man auch nie in einer Telefon-Warteschleife. http://www.yankeegroup.com/ [Investor`s Business Daily]
* E-Mail-Nutzung gewinnt an Bedeutung *
Eine neue Untersuchung der Gesellschaft für Personal-Management kommt zum Ergebnis, daß 86 Prozent der Mitarbeiter von Personalabteilungen derzeit E-Mail nutzen. Allerdings führen 49 Prozent der Unternehmen keine E-Mail-Schulungen für ihre Mitarbeiter durch, und in 48 Prozent der Firmen gibt es keine schriftlichen Regeln für die E-Mail-Nutzung. 63 Prozent der Befragten gaben an, daß ihre Firmen die private Nutzung des E-Mail-Systems zwar nicht offiziell erlaubten, jedoch auch keine Überwachung des Nachrichtenverkehrs stattfinde. Sechs Prozent wurden schon einmal darum gebeten, Ausdrucke von E-Mail-Nachrichten als Beweise in Gerichtsverfahren vorzulegen. Befragt wurden 757 Mitarbeiter. [Miami Herald]
* Konzerne planen Internet-Verkauf bei T-Online *
Bertelsmann, PolyGram, EMI und weitere multinationale Musik-Konzerne wollen ein Abkommen mit der Deutschen Telekom schließen, um ins geplante Online-Musik-Service des Telekom-Providers einzusteigen. Der Dienst soll im Frühsommer starten und den Usern die Bestellung vom heimischen PC aus ermöglichen. (horizont) (Ende)
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