pte19971029008 in Business
* Neue HIV-Behandlungsrichtlinien zur Diskussion gestellt *
Entwurf nachzulesen im Internet
Berlin (pte) (pte008/29.10.1997/09:20)
Zur Therapie der Immunschwächekrankheit Aids hat das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeinsam mit der Deutschen Aids-Gesellschaft (DAIG) neue HIV-Behandlungsrichtlinien erarbeitet. In dem Entwurf werden die Prinzipien der HIV-Therapie und die sich daraus ergebenden Behandlungsoptionen mit ihren Vor- und Nachteilen dargestellt, wie das RKI am Montag mitteilte. Die Richtlinien sollen am 21. November in München auf einer von der DAIG organisierten Konferenz verabschiedet werden. Der Entwurf der neuen HIV-Behandlungsrichtlinien steht unter http://www.rki.de/Infekt/Infekt.HTM im Internet zur Diskussion.* Chromosom enthält mehr Gene, als bisher angenommen *
US-Wissenschafter entdeckten jetzt zwölf neue Gene auf dem männlichen Geschlechtschromosom. 7 von ihnen sind an der Entwicklung der männlichen Fruchtbarkeit beteiligt. Die 5 übrigen Gene sind aber überaschendenweise nicht nur im Hoden, sondern auch in vielen anderen Körpergeweben aktiv. Wie das Magazin "Nature" in seiner neuesten Ausgabe schreibt, gewährleisten sie dort zum Beispiel die Funktion der sogenannten Ribosomen. Bisher nahmen Wissenschaftler an, daß die Gene auf den Y-Chromosomen nur die Ausbildung der männlichen Fruchtbarkeit steuern. Nun vermuten die Forscher, daß die neu entdeckten Gene auch für andere männliche Eigenschaften verantwortlich sein könnten, wie zum Beispiel den Körperbau. [Quelle: Science Now]
* Warum scharfer roter Chili-Pfeffer im Mund brennt *
Capsaicin ist der chemische Stoff, der Chili den pikanten Geschmack verleiht. Forscher der Universität von Kalifornien in San Francsico haben den Rezeptor auf schmerzempfindlichen Zellen entdeckt, an den Capsaicin andockt. Es ist genau derselbe Rezeptor, der aktiviert wird, wenn wir uns den Mund an zu heißem Kaffee oder Tee verbrennen, heißt es im Wissenschaftsmagazin "Nature". David Julius und sein Team hat den Rezeptor bereits geklont. Das ist wichtig, um Substanzen entwickeln zu können, die den Rezeptor blockieren. Da der Rezeptor nicht nur auf Nervenzellen in der Mundschleimhaut sondern auf allen schmerzempfindlichen Zellen im Körper sitzt, glauben die Forscher mit der Blockierung des Rezeptors chronische Schmerzen besonders effektiv bekämpfen zu können. [Quelle: mawi; nature] (Ende)
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