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FRüHERE MELDUNGEN

pte19970909008 in Business

* Neue Behandlungsansätze für Allergiker *


Mainz (pte) (pte008/09.09.1997/22:30)

Um Allergiker zu desensibilisieren, braucht künftig vielleicht nur noch einmal und nur noch ein Teil des Erbguts der allergieauslösenden Pollen und Viren gespritzt zu werden. Bisher erhielten die Patienten das gesamte Eiweiß mehrmals über einen längeren Zeitraum. Wie Jürgen Knop von der Hautklinik der Universität Mainz am Wochenende auf einem Allergie-Symposiums erläuterte, wird das gentechnisch erzeugte Desensiblierungsmittel nicht in die Haut, sondern in einen Muskel gespritzt. Die neue Methode befindet sich noch im Versuchsstadium. Sie soll zuerst zur Behandlung von Heuschnupfen und Asthma angewendet werden, später auch gegen HIV.

* Max-Planck will Genpflanzen selbst vermarkten *
Gentechnisch veränderte Pflanzensorten will das Max-Planck-Gesellschaft demnächst privat vermarkten. Dazu wurde in Köln die "GreenTec GmbH" gegründet, bei der Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Züchtungsforschung Gesellschafter sind, wie die Max-Planck-Gesellschaft am Wochenende mitteilte. Die GmbH soll Forschungsergebnisse des Instituts an agrochemischen Firmen oder Pflanzenzuchtbetriebe verkaufen. Das Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung wurde international durch neue transgene Kartoffelpflanzen und durch gentechnische Verfahren bekannt, mit denen die Amerikaner inzwischen eine neue Tomatensorte züchten.
Gesundheit:

* Feinde gebraten und verspeist *
Nordamerikanische Anasazi-Indianer haben ihre Feinde gebraten und verspeist. In der Nähe von Cowboy Wash im Südwesten Colorados wurden jetzt menschliche Knochen aus dem 12. Jahrhundert gefunden, die zerstückelt, gekocht und verscharrt worden sind, wie Patricia Lambert und ihre Kollegen von der University of Utah (http://www.utah.edu/) im September-Heft von "Archaeology" berichten. Einfärbungen und Kratzspuren an den Knochen ließen darauf schließen, daß die Opfer über offenem Feuer gebraten oder gekocht worden sein müssen. Die Archäologen der Universität Utah gehen davon aus, daß die Ursachen für den Kannibalismus in Stammesfehden lagen. Bisher war vermutet worden, daß die Anasazi aus Hunger oder im Laufe von religiöse Ritualen zu Kannibalen wurden. [Quelle: Archaelogy 50] (Ende)
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