pte19980109003 in Business
* Müssen US-Provider bald Gebühren zahlen? *
Einstufung als Telekommunikationsanbieter möglich
München (pte) (pte003/09.01.1998/10:00)
In den kommenden vier Monaten wird die amerikanische Federal Communications Commission (FCC) entscheiden, ob Internet-Service-Provider als Telekommunikationsanbieter einzustufen sind. Falls dies der Fall sein sollte, müssen diese wie die traditionellen Telefongesellschaften Gebühren für die Nutzung von allgemeinen Dienstleistungen zahlen. Regionale Telefonunternehmen haben argumentiert, daß die Internet-Anbieter das Public Switched Telephone Network (PSTN) belasten und sich deshalb auch an den allgemeinen Kosten beteiligen sollten. http://www.fc.gov/* Eine Million neue Domain-Namen *
Die Network Solutions Inc. hat 1997 rund 960.000 neue Internet-Domain-Namen registriert. Im Jahr zuvor waren es noch knapp eine halbe Million. 70 Prozent der Registrierungen stammten aus den USA und hier vor allem aus New York, Florida, Texas und Illinois. (CW)
* AOL weitet Vorgehen gegen Spammer aus *
America Online (AOL) verschärft seine Bemühungen, massenhaftes Verschicken elektronischer Werbebotschaften - das sogenannte Spamming - einzugrenzen. Am Dienstag verklagte der Online-Dienst die Spamming-Unternehmen IMS (Tennessee), Gulf Coast Marketing (Louisiana) und TSF Marketing sowie TSF Industries (Kalifornien). Diese Firmen stehen hinter der National Organization of Internet Commerce (NOIC), die sich den Weg zu den E-Mail-Briefkästen der AOL-Kunden "freipressen" will. Sie hatte gedroht, fünf Millionen AOL-Adressen zu veröffentlichen.
* Open Group unterstützt Sicherheitsstandard CDSA *
Das Standardisierungsgremium Open Group aus Cambridge, Massachusetts, hat jetzt grünes Licht für den Sicherheitsstandard Common Data Security Architecture (CDSA) 2.0 für E-Commerce gegeben. Der Standard wurde ursprünglich von der Intel Corporation entwickelt und protegiert. Andere Unternehmen wie IBM, Netscape Communications, Sun Microsystems, Hewlett-Packard, Motorola, Shell Oil und J.P. Morgan & Corp. schlossen sich dem Vorschlag an. Der neue Standard soll die Interoperabilität von E-Commerce-Transaktionen gewährleisten.
* Speicherplatz auf Festplatten wird sich wieder verdoppeln *
Forscher des Computerkonzerns IBM haben die nächste Generation von Festplatten entwickelt. Das neue System speichert 11,6 Milliarden Bit auf einem Quadratzoll. Auf einer Festplattenscheibe mit dem Standardmaß 3,5 Zoll ließen sich so 13 Gigabyte Daten speichern. Damit konnte die bisher erzielte maximale Speicherdichte mehr als verdoppelt werden. Die Datenmenge entspricht rund 110.000 Schreibmaschinenseiten. Nach Angaben von IBM-Manager Robert Scranton handelt es sich bei dem neuen System um eine Labordemonstration, die bis zum Jahr 2001 zu einem kommerziellen Produkt führen könne. (Ende)
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