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FRüHERE MELDUNGEN

pte19971215008 in Business

* Mögliche Erdbebenvorhersage über elektrische Leitfähigkeit *

Forscher machen Versuche mit unterirdischen Wasserkammern


Athen (pte) (pte008/15.12.1997/15:24)

Griechische Geophysiker der Universität Athen http://www.uoa.gr/ glauben, daß Erdbeben über die Messung der elektrische Leitfähigkeit im Boden vorhergesagt werden können. Bereits Stunden bis Wochen vor einem Beben treten kleine Bodenbewegungen als Vorläufer auf. Diese sind allerdings zu schwach, um mit den heute üblichen seismischen Meßsonden registriert zu werden. Der Forscher Panayiotis Varotsos berichtet nun im Journal of Applied Physics, diese Bewegungen mit Detektoren für die elektrische Leitfähigkeit im Boden erkennen zu können.

Als Ursache vermutet der griechische Wissenschaftler mit Wasser gefüllte Kammern im Erdreich. Bewegt sich nun der Boden, verlagert sich das Wasser und eine Änderung in der Leitfähigkeit tritt auf. Im Vorfeld einiger Beben in Griechenland wurden kleine Spannungschwankungen von wenigen Millivolt pro Kilometer registriert. Auch bei Testmessungen im Labor fanden die Forscher eine Bestätigung, daß sich die Leitfähigkeit unter Druck meßbar verändert bevor es zum Bruch der Gesteine und damit zum Beben kommt. (Quelle: Jan Oliver Löfken, Journal of Applied Physics)

* Chinesische Wetterdaten ermöglichen Abschätzung des Klimawandels *
Geißen - Seit über 300 Jahren zeichnen die Gelehrten Chinas systematisch und detailliert den Verlauf des Wetters auf. Dieser weltweit einmalige Datenschatz wird nun für die moderne Klimaforschung vom Institut für Geographie der Universität Gießen aufbereitet. Damit wird es auch möglich, Aussagen über das Weltklima mit seinen natürlichen Schwankungen ohne Beeinflussung von Treibhausgasen zu treffen.

Spärliche Hinweise auf die Klimageschichte bekamen die Meterologen bisher nur aus der Analyse der Jahresringe von Bäumen oder Sedimentuntersuchungen. Grundlage der neuen Datenbank sind tausende von Wetterbüchern, die unter den Kaisern der frühen Qing-Dynastie (1644-1911), im Rahmen eines staatlichen Wetterdienstes aufgezeichnet wurden. Auch wenn es sich nur um Daten aus China handelt, lassen sich daraus weltweite Wetteränderungen ablesen. So etwa ein elfjähriger Wetterzyklus, der mit dem rhythmischen An- und Abschwellen der Sonnenflecken zu erklären ist. (Quelle: Universität Gießen) (Ende)
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