pte20090407030 in Business
Ölkonzerne erhöhen Kostendruck auf Dienstleister
Aufträge brechen weg - Dauertiefpreis gefährdet Arbeitsplätze
London/Paris (pte030/07.04.2009/13:41)
Die anhaltende Ölpreisflaute hat die Konzerne zu dem Versuch veranlasst, den massiven Kostendruck innerhalb des Sektors auf ihre Dienstleister abzuwälzen. So fordern BP, Total und Royal Dutch Shell von ihren "Zulieferern" eine Kostensenkung von bis zu 40 Prozent. Unternehmen wie Technip, CGGVeritas oder Saipem brechen die Aufträge nunmehr in einem Rekordtempo weg. Kommt es im Zuge der Kosteneinsparungen zum nächsten drastischen Schritt der Rückbeorderung von Bohrschiffen, die neue Ölfelder im Meer erschließen, wären "Arbeitsplätze im großen Stil" gefährdet, schreibt das Branchenportal BoerseGo. Derzeit sind über 60.000 Mitarbeiter bei den auf Ölfeldexploration und die Herstellung von Produkten zur Erdölgewinnung spezialisierten Unternehmen beschäftigt. Angesichts des Wirtschaftsabschwungs seien die Kosten der Dienstleister relativ zum Ölpreis "viel zu hoch", argumentieren die Ölgiganten. Eine Erholung des Preises ist jedoch erst mittelfristig in Sicht.
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