pte19971006001 in Business
* Liebe sollte bei der Zahnbürste enden *
Grippevirus überdauert auf einer feuchten Zahnbürste eine Woche
London (pte001/06.10.1997/10:37)
Um sich vor Hepatitis B zu schützen, sollten selbst Liebespaare ihre Zahnbürsten nicht gemeinsam benutzen. Weitere Infektionskrankheiten von der Grippe bis zu AIDS werden nach Meinung britischer Zahnärzte ebenfalls durch Zahnbürsten übertragen. John Rippin von der Universität Birmingham (http://www.birmingham.ac.uk/) erklärte gegenüber der englischen Zeitschrift "London Observer", daß seiner Ansicht nach infektiöse Mikroorganismen die Zahnbürste schon nach zwei Tagen in Beschlag nehmen; die feuchten Borsten würden dafür einen optimalen Nährboden bieten. Die Bürsten sollten daher, so der Wissenschaftler, nach dem Gebrauch gründlich ausgespült und getrocknet werden. Das Grippevirus überdauere auf einer trockenen Zahnbürste immerhin zwei Tage, auf einer feuchten sei es noch nach einer Woche ansteckend. (Quelle: London Observer)* Der Ausdruck von Ekel wird direkt erkannt *
Das menschliche Gehirn ist darauf programmiert, den Ausdruck von Ekel im Gesicht eines anderen direkt zu deuten. Mary L. Phillips und Mitarbeiter vom Institut für Psychiatrie der Londoner King's College School of Medicine (http://www.smd.kcl.ac.uk/) zeigte Versuchspersonen Gesichter mit einem angeekelten Gesichtsausdruck und maß zugleich die Hirntätigkeit mit der funktionalen Magnet-Resonanz-Bildgebung. Ihre Forschungsergebnisse sind in der Zeitschrift "nature" veröffentlicht. Sie ergeben, daß beim Erkennen des Ausdrucks von Ekel die vordere Inselregion der Großhirnrinde erhöhte Aktivität aufweist. Von dieser Region ist bekannt, daß sie etwas mit widerwärtigen Gefühlen zu tun hat. Somit ist nach Ansicht der Forscher das Erkennen von Ekel im Gesicht der Mitmenschen mit Ekelgefühlen, die man selbst erlebt, eng verbunden und fest programmiert. (Quelle: Nature) (Ende)
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