pte19980129016 in Business
* Leukämie durch starke elektrische Felder *
Neue Studie deutet Gefahr durch Elektrosmog hin
Bonn (pte) (pte016/29.01.1998/21:57)
Neue Meßdaten belegen einen Zusammenhang von Leukämie und starken elektromagnetischen Feldern. Statistisch seien demnach etwa acht der jährlich insgesamt 600 Leukämie-Fälle auf Elektrosmog zurückzuführen. Die Zahlen reichen jedoch nicht aus, elektromagnetische Felder als Krankheitsauslöser zu einzustufen, betonen die Wissenschaftler."Wir haben ein deutlich erhöhtes Risiko bei hohen Nachtwerten Werten in Kinderzimmern gemessen", konstatiert die Universität Mainz (http://wserv.kinder.klinik.uni-mainz.de/).
Mit acht bis zehn von insgesamt 600 jährlich in Deutschland auftretenden Leukämie-Fällen wäre Elektrosmog einer von vielen - zum großen Teil noch unbekannten - Umwelt-Risiko-Faktoren. Auf die Notwendigkeit weiterer bundesweiter Studien wird von der Uni Mainz jedoch besonders hingewiesen, daß die untersuchte Zahl der Personen noch zu niedrig ist. Besonders aufschlußreich seien die Meßwerte von mehr als tausend Wohnungen und Kinderzimmern. Dabei wurde die Durchschnittsbelastung mit elektromagnetischen Feldern über 24 Stunden ermittelt.
Um Belastungen vorsorglich zu vermeiden, wird ein Wechsel des Kinderzimmers und die Verlagerung oder Entfernung stark abstrahlender Geräte. Unbedingt nötig seien diese Maßnahmen jedoch nicht, wird von den beteiligten Medizinern versichert. (Deutschland Radio)
* Italien und die neue Krebs-Therapie *
Arzt gerät mit der "Di-Bella-Methode" in Diskussion
Ein Behandlungsansatz des italienischen Mediziners Luigi Di Bella (http://www.acronet.it/anfcc/note.html) zur Bekämpfung von Krebs versetzt derzeit Italien in Aufruhr. Patienten demonstrierten für Zulassung des Verfahrens. Deshalb verfügte jetzt die italienische Gesundheitsministerin auf Druck der Öffentlichkeit eine beschleunigte Untersuchung der "Di Bella-Therapie".
Somatostatin heißt das neue Zauberwort im Kampf gegen Krebs. Luigi die Bella hat jetzt mit diesem Hormon eine Krebstherapie entwickelt. Die Substanz aus einem Bereich des Zwischenhirns kann Tumore regelrecht verhungern lassen, so der Tenor neuer Untersuchungen. Allerdings basieren diese Studien bislang allein auf Tierversuchen. Übliche Chemotherapeutika verwendet der Mediziner nur selten und in schwacher Dosierung als zusätzliche Medikamente. (Deutschland Radio) (Ende)
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