pte19980226002 in Business
* Kurzmeldungen: TV-Sponsoring wird immer beliebter *
IP: Brutto-Marktvolumen von einer Mrd. Schilling in Deutschland
Köln (pte) (pte002/26.02.1998/08:00)
Die jährlichen Zuwachsraten beim Sponsoring von Fernsehprogrammen liegen nach Angaben der MGM MediaGruppe München im zweistelligen Prozentbereich. Der Vermarkter von ProSieben, Kabel 1 und Nickelodeon konnte seine Einnahmen nach eigenen Angaben durch Sponsoring im vergangenen Jahr um 50 Prozent auf 20 Mio. D-Mark steigern. IP Deutschland, Vermarkter von RTL, RTL 2 und Super RTL rechnet für 1998 mit einem Brutto-Marktvolumen von 130 bis 150 Mio. Mark fürs Programmsponsoring. Für diese Gruppe erwartet IP in diesem Jahr 25 bis 30 Mio. D-Mark an Sponsoringeinnahmen. Sat.1 kalkuliert mit 30 bis 35 Mio. Mark. Noch euphorischer ist die Prognose der Münchner Sportrechte-Agentur ISPR, die Werbungtreibende und Agenturen durch das Bielefelder Emnid-Institut befragen ließ: 500 Mio. Mark in diesem Jahr an Umsatz durch Sponsoring für alle Mediengattungen zusammen und 800 Millionen Mark im Jahr 2002. (w&v)* Coca-Cola mit erstem "echten" Rußland-Spot *
Der amerikanische Getränkehersteller Coca-Cola hat seine ersten Fernseh-Werbespots für Russen produziert. Damit bricht Coca-Cola mit seiner bisherigen Marketingstrategie, für die jeweiligen Märkte die US-TV-Spots zu importieren. Das Londoner Büro der Agentur Publicis hat die russische Kampagne "Firebrand", die auf die kulturspezifischen Werte eingehen soll, entwickelt. Ein Trailer und fünf 60-Sekunden-Episoden machen aus einem altem russischen Märchen eine moderne Liebesgeschichte. Laut Moskauer Coca-Cola-Manager Andre Petrov sei der Wechsel der Werbestrategie in Rußland ein Schritt nach vorn, der auch für andere Länder diskutiert werde. Unterdessen wird überlegt, ob die "Rußland- Spots" mit Untertiteln nicht auch in Großbritannien gezeigt werden sollen. (w&v)
* Werber dücken Design-Honorare *
Elf von 15 Design-Agenturen halten den Honorardruck durch ihre Kundschaft als "ziemlich gravierend". Nur drei Agenturen empfanden ihn als "kaum belastend". Das ergab eine Umfrage der deutschen Sektion der Pan European Brand Design Association (PDA) unter ihren 15 Mitgliedsagenturen. Der internationale Verband vertritt 74 Firmen aus zwölf Ländern. Ein weiteres Ergebnis der Umfrage ist, daß zwei Drittel der PDA-Design-Agenturen die Konkurrenz durch Fullservice-Agenturen als "sehr" oder "ziemlich gefährlich" einschätzen. Die Werber hätten die Möglichkeit zur Mischkalkulation, so Nick Meyer. Für 1998 rechnen die Designer dennoch optimistisch mit einem Honorarplus über 7,5 Prozent. (w&v) (Ende)
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