pte19980105003 in Business
* Köln will Miete für Telefonhäuschen *
Zwischen 140 und 700 Schilling pro Standplatz geplant
Köln (pte) (pte003/05.01.1998/23:09)
Die Stadt Köln will künftig von der Deutschen Telekom Miete für die Telefonhäuschen einkassieren. Über eine entsprechende Verwaltungsvorlage soll am 15. Januar 1998 entschieden werden, so Stadtsprecher Manfred Burkhard. Die Miete solle je nach Standort zwischen 20 und 100 D-Mark für die Nutzung der städtischen Fläche betragen. Sie betreffe auch die private Konkurrenz, die schon viele Anträge für die Aufstellung von Telefonhäuschen gestellt habe, so der Stadtsprecher weiter. Per Gesetz ist es Städten nicht erlaubt, Gebühren für die Durchleitung von Telefonkabeln zu erheben, Telefonhäuser seien aber nicht erwähnt. (w&v-online)* Regulierungsbehörde gegen Telekom-Wechselgebühr für Kunden *
Die aus dem Postministerium hervorgegangene Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RTP - entspricht in Österreich der Tele Control) hat sich gegen zusätzliche Kosten für Telefonkunden beim Wechsel der Telefongesellschaft ausgesprochen. Gebühren für den Wechsel der Telefongesellschaft seien - wie international üblich - interne Verrechnungspreise, so der Sprecher der Behörde, Harald Dörr.
Nach den Plänen der Telekom sollen Telefonkunden eine einmalige Gebühr von 53 D-Mark (rund 370 Schilling) für den Wechsel der Gesellschaft innerhalb des Ortsnetzes und 94,99 DM (660 Schilling) für die dauerhafte Schaltung ins Fernsprechnetz der anderen Anbieter bezahlen. Neuen Telekommunikationsanbietern, die das direkte Kabel zum Endkunden übernehmen wollen, will die Telekom je nach Aufwand monatlich zwischen 30 und 3000 D-Mark berechnen.
Nach Auffassung des Verbands für Postbenutzer entbehren diese Gebührenforderung jeglicher Grundlage. Auch eine Gebühr für der Mitnahme der Telefonnummer zu einem anderen Anbieter sei rechtlich nicht vertretbar, so Verbandsvorsitzender Wilhelm Hübner. Auf dem für diese Woche geplanten "runden Tisch" aller Beteiligten rechnet der Präsident der Regulierungsbehörde, Klaus-Dieter Scheurle, mit einer "pragmatischen Lösung" der Probleme. (w&v)
* Telefonrechnung online *
Der kalifornische Software-Hersteller NCR hat ein Verfahren angekündigt, das vermutlich auch hierzulande Schule machen wird. http://www.ncr.com/press_release/pr101497.html Mit dem NCR SmartEC Billing Plus können Telefongesellschaften ihren Kunden ein sehr nützliches Service bieten. Telefonnutzer können damit ihre aktuellen Telefonkosten kontrollieren und auch online zahlen. Darüber hinaus ist es möglich, Einzelgesprächsnachweise einzusehen und nach bestimmten Kriterien (z.B. geschäftlich vs. privat) zu ordnen. Zur Beantwortung von Kundenfragen ist es weiterhin möglich, Call-Center-Lösungen in das Konzept zu integrieren. Die Anwender können dann während der Online-Session Kontakt mit den Telefongesellschaften aufnehmen, um Fragen zu stellen. (Quelle: intern.de) (Ende)
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