Öko-Landwirtschaft kann Böden schaden
Intensivnutzung laut neuer Forschung aus den Niederlanden in allen Anbauformen schädlich
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Ernte: Intensiv betriebene Landwirtschaft gefährdet die Erträge (Foto: André Rathgeber, pixabay.com)
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Wageningen (pte005/28.04.2025/06:15)
Die langfristige Gesundheit eines landwirtschaftlichen Betriebs, der Feldfrüchte anbaut, hängt weniger davon ab, ob er ökologisch oder konventionell bewirtschaftet wird, sondern von der Klugheit des Managements. Zu dem Schluss kommen Experten um Sophie van Rijssel vom Niederländischen Institut für Ökologie. Der Maximaleinsatz von Dünger und andere Maßnahmen, um stets das Meiste herauszuholen, schadet der Gesundheit und damit künftigen Erträgen.
Produktive Deintensivierung
Den Ergebnissen nach ist die Optimierung der Erträge bei gleichzeitiger Verringerung der Bewirtschaftungsintensität - von den Autoren als "produktive Deintensivierung" bezeichnet - ein erfolgversprechender Weg, um die Bodengesundheit in landwirtschaftlichen Betrieben zu verbessern. Diese spielt eine entscheidende Rolle für das Wohlergehen der Menschen und die ökologische Stabilität.
In landwirtschaftlich genutzten Böden kann die Maximierung der Ernteerträge zulasten wichtiger Bodenfunktionen wie Wasserrückhaltung und Nährstoffkreislauf gehen. Intensive landwirtschaftliche Praktiken beeinträchtigen oft die Bodengesundheit, indem sie den Gehalt an organischem Kohlenstoff und die Biodiversität verringern, die für die Aufrechterhaltung der Bodenfunktionalität bedeutsam sind.
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