pte19971114003 in Business
* Ihr Name im All *
Chip mit 300.000 Namen wird ins Weltall geschickt
Stuttgart (pte) (pte003/14.11.1997/13:57)
Noch bis zum 30. November sammelt die NASA Namen von Raumfahrtbegeisterten, die sie mit der Mission Stardust ins All schicken will. Per Internet kann jeder seinen Namen an das Jet Propulsion Laboratory http://stardust.jpl.nasa.gov/top.html der Raumfahrtagentur schicken. Die ersten 300.000 Einsender werden dann auf einem Chip verewigt. "Mit unserer Aktion wollen wir möglichst viele Menschen an der Mission beteiligen", sagte die Koordinatorin Gloria Jew. Die Forschungssonde Stardust soll im Februar 1999 auf ihre Reise gehen. Sie soll unter anderem den Kometen Wild-2 untersuchen und Staubpartikel des Himmelsboten zur Erde zurückbringen. Im Januar 2006 soll eine Kapsel mit den Proben auf der Erde landen.* Erwärmung der Arktis nicht nur menschengemacht *
Die Erwärmung der Arktis ergibt sich nicht nur durch anthropogene Umweltveränderungen. Das belegt eine Studie unter Leitung der us-amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administraion http://www.ngdc.noaa.gov/paleo/paleo.html . Schon vor der industriellen Revolution, mit der der Ausstoß klimarelevanter Abgase zugenommen habe, habe eine Erwärmung stattgefunden. Zu diesem Ergebnis waren die Wissenschaftler durch Untersuchung an Gletschereis, Baumringen und Sedimenten gekommen. (Quelle: eurekalert)
* Herkunft von Elfenbein läßt sich klären *
Mit Multi-Elementanalysen kann man die Herkunft von Elefanten-Elfenbein eingrenzen, schreibt Kosmos online. Zur Identifizierung von Populationen und Rassen eignen sich besonders die Elemente Natrium, Magnesium, Silicium, Phosphor und Calcium. Auch die Gehalte an Strontium, Phosphor und Schwefel weisen deutliche Unterschiede auf. Das zeigen Untersuchungen am Lehrstuhl für Biogeographie http://www.uni-sb.de/z-einr/zfu/ der Universität des Saarlandes. Selbst Mammutstoßzähne von zehn verschiedenen Standorten konnten die Wissenschaftler dort mit Hilfe des Rasterelektronenmikroskops sicher zuordnen. Seit auf der jüngsten Artenschutzkonferenz in Harare das Elfenbein-Handelsverbot teilweise gelockert wurde, ist es besonders wichtig, daß sich die Herkunft des "weißen Goldes" möglichst eindeutig bestimmen läßt.
* Rätsel der Pingos gelöst? *
Sie stehen in großer Zahl inmitten der endlosen flachen Tundra und sehen aus wie kleine Vulkankegel: Die bis zu 50 Meter hohen Berge werden Pingos genannt. Sie sind ein Produkt des Permafrostes. Ihre bisher rätselhafte Entstehung hat jetzt möglicherweise der Japaner Hisashi Ozawa vom "Institut für Schnee und Eis" http://www.bosai.go.jp/nagaoka in Nagaoka enträtselt, berichtet Kosmos online. Er geht davon aus, daß sich unter den Hügeln superkaltes Wasser von minus fünf Grad befindet. Geringfügige Vibrationen der Wasser-Moleküle bewirken - zumindest im Laborexperiment -, daß dieses Wasser aufsteigt und sofort gefriert. (Ende)
| Aussender: | pressetext.austria |
| Ansprechpartner: | pr, email: <A HREF=mailto:redaktion@pressetext.at>redaktion@pressetext.at</A>, Tel. 01-402 48 51-0 |
| Website: | pressetext.at |
