pte19971217004 in Business
* IAB gründet Deutschland-Ableger *
Unternehmensberater mit Studie zu Online-Werbeausgaben beauftragt
München (pte) (pte004/17.12.1997/12:55)
Vertreter von 46 Institutionen haben am Dienstag in Frankfurt das deutsche Internet Advertising Bureau (IAB) gegründet und den Beirat mit Vertretern aus den Bereichen Medien, Werbung, Vermarktung, Agenturen und anderer Marktpartner gewählt. Hauptziel des IAB soll das Gattungsmarketing für Online-Medien sein. Das IAB soll dabei nicht in Konkurrenz mit bestehenden Verbänden treten. Erste Ergebnisse für Mediaplaner will das IAB bereits im Frühjahr liefern. Der Unternehmensberater Coopers & Lybrand soll für das IAB eine Studie über die deutschen Online-Werbeausgaben im ersten Quartal 1998 erstellen.Als weiteres Ziel für das nächste Jahr hat sich das IAB unter anderem die Standardisierung von Online-Auswertungen auf die Fahnen geschrieben. Um mehr Transparenz von Online-Angeboten zu erreichen, hat die IAB Deutschland mit Interactive Marketing Partners (IMP) eine Media-Datenbank für Online-Services entwickelt (http://www.on-ad.com). Weitere IAB-Mitgliederorganisationen in England, Frankreich, Holland und der Schweiz sind bereits geplant. (Quelle: w&v-online)
* Überprüfung von E-Mail-Verteilerlisten *
Die Internet Profiles Corp. (I/Pro) hat "e-Mail I/AUDIT" gestartet, die neueste Ergänzung ihres gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Nielsen betriebenen Web-Index (NIWI). Das Zusatzangebot, das I/Pro als das erste seiner Art bezeichnet, ermöglicht die Verifizierung von Verteilerlisten bei e-Mail-Sendungen mit einem bestimmten Empfängerkreis. Überprüft werden kann die Gesamtverbreitung, die Verbreitung einer bestimmten Sendung, die Empfänger-Domain und Industrie-Unternehmen.
* Browser-Krieg: Microsoft geht in Revision *
Microsoft hat gegen die einstweilige Verfügung eines amerikanischen Bezirksgerichts Berufung eingelegt, die es dem Software-Konzern untersagt, sein Betriebssystem Windows standardmäßig mit dem Internet-Browser Explorer auszustatten. In seiner Argumentation vertritt Microsoft die Ansicht, daß der Explorer kein eigenständiges Programm sei, sondern eine Ergänzung von Windows. Das Gericht unterstellt Microsoft Mißbrauch und Festigung seiner marktbeherrschenden Position und sprach zunächst ein Verbot des Windows-Explorer-Pakets für ein halbes Jahr aus. (horizont/w&v-online) (Ende)
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