pte19990215003 in Business
"Hunger-Therapie" für Krebs jetzt im klinischen Test
Therapie ohne toxische Chemikalien oder Strahlen - keine schwer verträglichen Nebenwirkungen
Bethesda (pte) (pte003/15.02.1999/08:00)
Ein Eiweißstoff, der Krebsgeschwülsten die Blutzufuhr abschneidet und sie "aushungert", soll jetzt erstmals auch an Menschen erprobt werden. Endostatin ist eines von zwei Proteinen, mit denen der US-Forscher Judah Folkman (Boston) Tumore bei Mäusen so weit aushungern konnte, daß am Ende nicht eine einzige Krebszelle mehr übrig blieb. Doch Folkmans Strategie versagte, wenn andere Krebsforscher sie in ihren eigenen Labors nachzuvollziehen versuchten. Damit galt das aufsehenerregende Experiment acht Monate lang als unbewiesen. Erst jetzt gelang es einem Team am Nationalen Krebsforschungsinstitut (NCI) der USA in Bethesda (US-Staat Maryland) http://www.nci.nih.gov/ , den Erfolg von Endostatin und dem zweiten Stoff Angiostatin in Folkmans Labor am Kinderkrankenhaus in Boston nachzuvollziehen.
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