pte19971002003 in Business
* Hodenzellen gegen Parkinson? *
Radar-Blitzlicht hilft bei der Suche nach Menschen
Miami (pte003/02.10.1997/10:38)
Ratten mit den Symptomen der Parkinsonschen Krankheit geht es besser, wenn in ihr Gehirn Zellen aus ihren Hoden eingepflanzt werden. Paul Sanberg von der Universität South Florida (http://www.usf.edu/) hofft nun, einen Hinweis zur Heilung von Parkison beim Menschen gefunden zu haben. Parkinson entsteht, wenn in den Hirnzellen der Botenstoff Dopamin fehlt. Sertoli-Zellen, die normalerweise der Ernährung der reifenden Samenzellen im Hoden dienen, stellen nach Sanberg entweder die verlorenen Nervenverbindungen wieder her oder erhalten die die Dopamin produzierenden Hirnzellen.* Ein RADAR-Blitzlicht spürt Menschen auf *
Den Protypen des RADAR-Blitzlichtes haben US-Forscher am Georgia Tech Research Institute entwickelt. Die Erfindung könnte sich als sehr nützlich erweisen, z.B. bei der Suche nach verschütteten Erdbebenopfern oder bei Geiselnahmen. Das Radar zeichnet mit elektromagnetischen Strahlen Bewegungsmuster auf, die bei der Atmung, also dem Heben und Senken des Brustkorbes entstehen. Mit einem speziellen Signal-Prozessor werden die Muster ausgewertet. Dieselbe Technologie haben die US-Forscher bereits benutzt, um die Herzschlagfrequenz aufzuzeichnen. Das Radar-Muster des Herzschlages eines Menschen ist für lange Zeit stabil; deshalb könnte es sich sogar als Identifikations-Muster bewähren - sozusagen als Fingerabdruck des Herzens.
* Protease-Hemmer erfolgreich an HIV-infizierten Kindern getestet *
Die Wirkung von Protease-Hemmern gegen AIDS ist jetzt laut einer US-amerikanischen Studie auch bei Kindern bestätigt worden. Drei Gruppen von insgesamt 300 Kindern im Alter zwischen 2 und 17 Jahren erhielten unterschiedliche Kombinationen von AIDS- Medikamenten. In zwei von drei Versuchsgruppen zeigte sich der Protease-Hemmer Ritonavir nach drei Monaten so wirksam, daß auch die dritte Gruppe mit Ritonavir behandelt werden kann. Dies berichtete der stellvertretende Leiter der Studie, Sharon Nachman, auf einer interdisziplinären Tagung über Antimikobielle Wirkstoffe und Chemotherapie in Toronto.
In den beiden Gruppen, die den Protease-Hemmer erhielten, stieg die Anzahl der CD4 T- Helferzellen, die auf eine stärkere Immunabwehr schließen lassen. Insgesamt verschlechterte sich der Gesundheitszustand aber von keinem Kind, egal welche Medikamentenkombination es erhielt. In den zwei Ritonavir-Gruppen zeigten aber signifikant mehr Kinder eine Konzentration des HI-Virus unterhalb der Nachweisgrenze. Schon bei Erwachsenen war die Wirksamkeit des Protease-Hemmers bestätigt worden. Protease-Hemmer wirken, indem sie das Enzym Protease daran hindern, die notwendigen Eiweißbausteine für das Virus bereitzustellen. Das Virus kann sich dann nur noch unvollständig vermehren und ist nicht mehr ansteckend. (Ende)
| Aussender: | pressetext.austria |
| Ansprechpartner: | pr, email: <A HREF=mailto:redaktion@pressetext.at>redaktion@pressetext.at</A>, Tel. 01-402 48 510 |
| Website: | pressetext.at |
