ÖGUT Umweltpreis 2026: Die Nominierungen stehen fest
Themen: Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft, Partizipation, Frauen* in der Umwelttechnik
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ÖGUT Umweltpreis 2026 - die Nominierten stehen fest (Bild: ÖGUT)
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Wien (pts025/28.09.2026/15:10)
Aus 182 Einreichungen wurden 29 Nominierungen in sechs Hauptkategorien und zwei Sonderpreisen von unabhängigen Jurys ausgewählt. Insgesamt werden 40.000 Euro an Preisgeldern und zwei Medienpakete vergeben.
Zum 39. Mal würdigt die ÖGUT mit dem Umweltpreis Menschen und Organisationen, die mit Mut und Kreativität eine klimaneutrale, gerechte und nachhaltige Gesellschaft gestalten. Die Nominierten zeigen, wie die Transformation weiter gehen kann – mit konkreten Projekten, zielgerichteten Investitionen, Maßnahmen, Produkten, Dienstleistungen und Role Models.
Weitere Informationen: www.oegut.at/de/initiativ/umweltpreis/2026
Entscheidung über die Auszeichnung: Die Bekanntgabe der Preisträger:innen sowie der BUSINESSART & LEBENSART Sonderpreise erfolgt im Rahmen des ÖGUT-Jahresempfangs im Oktober 2026 in Wien.
Nominiert in der Kategorie Frauen* in der Umwelttechnik (mit Unterstützung des BMIMI)
Die Auszeichnung honoriert die Leistungen von Frauen* am Schnittpunkt von Umwelt und Technik und wird an Expertinnen* in Österreich vergeben, die Role Models für Karrieren in diesem Bereich sind.
Junior (weniger als fünf Jahre Berufserfahrung)
Senior (mehr als fünf Jahre Berufserfahrung)
Nominiert in der Kategorie Nachhaltige Kommune (mit Unterstützung des Österreichischen Städtebunds)
Nominiert wurden Projekte mit hoher Vorbildwirkung auf kommunaler Ebene, die das Bewusstsein für die Bedeutung der Kommunen stärken.
- Holding Graz – Kommunale Dienstleistungen GmbH für: Photovoltaik-Masterplan "Haus Graz" – Systematischer Ausbau kommunaler Solarenergie zur Klimaneutralität 2030
- Magistrat der Landeshauptstadt Linz, Geschäftsbereich Planung, Technik und Umwelt, für: Reduzierung der Lichtverschmutzung in der Stadt Linz
- Stadtwerke Gleisdorf in Kooperation mit AEE INTEC für: Strategische Planung als Schlüssel der kommunalen Wärmewende - Ein integrierter Ansatz am Beispiel der Stadtwerke Gleisdorf
Nominiert in der Kategorie Partizipation und zivilgesellschaftliches Engagement (mit Unterstützung des BMLUK)
Beteiligung kann einerseits "top-down" initiiert werden oder "bottom-up" als zivilgesellschaftliches Engagement wirken. Beides wird mit dem ÖGUT-Umweltpreis gewürdigt.
Top-Down - Partizipation:
- Gemeinde Wald im Pinzgau für: "Zukunftsschmiede Wald" – Das Feuer entfachen für eine gemeinsam gestaltete, lebenswerte Gemeinde
- Stadt Wien, Magistratsdirektion – Geschäftsbereich Bauten und Technik für: "KI-Creation" – Potentiale der Künstlichen Intelligenz in der Bürger*innenbeteiligung
- Verein Inn-Salzach EUREGIO / Regionalmanagement Innviertel-Hausruck für: "agenda.SimplyWomen"
Bottom-up-Zivilgesellschaftliches Engagement:
- Bodenfreiheit – Verein zur Erhaltung von Freiräumen für: "Grün statt Asphalt" – Gemeinsam Boden entsiegeln und Vielfalt fördern
- inspire – Bildung und Beteiligung für: "UNTERWEGS!" – Sich wohlfühlen im öffentlichen Raum
- Nachbarschaftsinitiative Laurentiusplatz.Machen für: "Laurentiusplatz.Machen" – Begegnungsort statt Parkplatz in Wien-Penzing
Nominiert in der Kategorie Klimaneutrale Stadt (mit Unterstützung des BMIMI)
Ausgezeichnet werden Aktivitäten, die innovative Lösungsbausteine, Demonstrationsquartiere und Lernumgebungen für zukünftige Pionierstädte etablieren.
- AEE INTEC und Green Energy Lab für "RENVELOPE" – Energy Adaptive Shell
- PORR AG für "Zentralberufsschulgebäude Seestadt Aspern" – CO₂e-reduzierter Beton für die Stadt von morgen
- Schöberl & Pöll GmbH für "Fernkorngasse 41" – Dekarbonisierung und hocheffiziente Sanierung mit dezentraler Duschabwasserwärmerückgewinnung und ökologischen Rohstoffen
Nominiert in der Kategorie: Mit Forschung und Innovation zur Kreislaufwirtschaft (mit Unterstützung des BMIMI im Rahmen des FTI-Schwerpunkts Kreislaufwirtschaft & Produktionstechnologien und der FFG)
Die Jury hat Aktivitäten honoriert, die einen essenziellen Beitrag dazu leisten, lineare Wertschöpfungsketten zu Kreisläufen umzuwandeln und damit den primären Ressourceneinsatz radikal zu verringern.
- Fachhochschule Salzburg GmbH für: "futureBloc–S" – Recycling-Wandaufbau mit natürlichen Dämmstoffen
- Johannes Kepler Universität Linz, Institut für Polymeric Materials and Testing (IPMT) für "circPLAST-mr" – Mechanisches Recycling von Kunststoffen: Von Abfall-Kunststoffen zu hochwertigen, spezifikationsgerechten Rezyklaten
- Montanuniversität Leoben, Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft für: StraTex – Sortier- und Aufbereitungsstrategien für Alttextilien zur Herstellung von stofflich verwertbaren Fraktionen
Nominiert in der Kategorie "Unternehmen am Weg zur Kreislaufwirtschaft" (mit Unterstützung von Coca-Cola Austria)
Ausgezeichnet werden Unternehmen, die in der gelebten Praxis an der Reduktion des Abfallaufkommens in der Produktion arbeiten und Lösungen für eine kreislauffähige Produktion von morgen entwickelt und bereits erprobt haben.
- Breitenfeld Edelstahl AG für "Hüttenschuttaufbereitung und Deponierückbau zur Sekundärrohstoffgewinnung"
- ParaStruct GmbH für "BioScreed" – Konkurrenzfähiger Estrich als Kohlenstoffsenke
- Verein Fensterplatz – Arbeitsprojekt heidenspass für "Sekundär-Material-Pool & nachhaltige Logistik für Upcycling-Produkte"
Nominiert für den Sonderpreis "Erneuerbare Energie" (mit Unterstützung der Energiepark Forschungsstiftung)
Initiativen, die mit Erneuerbaren Energielösungen einen konkreten Beitrag zur Reduktion fossiler Energieträger und zu einer gemeinsamen klimapositiven Energiezukunft leisten werden hier ausgezeichnet.
- CellCube Energy Storage GmbH für: CellCube Vanadium-Flow-Hochleistungsspeicher für das emissionsneutrale Ernst-Happel-Stadion
- PÜSPÖK Erneuerbare Energie GmbH für: Super-Hybrid-Park Nickelsdorf
- Wendy Windenergy FlexCo für: WENDY – Vertikale Kleinwindkraftanlage
Sonderpreis der Magazine BUSINESSART und LEBENSART
Alle Einreichungen gehen auch an den Start für die Auszeichnung mit den Sonderpreisen der renommierten Nachhaltigkeitsmagazine LEBENSART und BUSINESSART, dotiert mit jeweils einem Mediapaket.
Sponsoren des ÖGUT-Umweltpreis 2025
Gestiftet wird das Preisgeld vom Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI), dem Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK), dem Österreichischen Städtebund, der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), Coca-Cola Österreich, der Energiepark Forschungsstiftung sowie den Magazinen LEBENSART und BUSINESSART. Sie ermöglichen den Projekten breite öffentliche Anerkennung und Vorbildwirkung und unterstützen durch den finanziellen Bonus ganz konkret die Umsetzung von Ideen und Projekten.
| Aussender: | ÖGUT GesmbH |
| Ansprechpartner: | Julia Petschinka |
| Tel.: | +43 1 31 56 393 34 |
| E-Mail: | julia.petschinka@oegut.at |
| Website: | www.oegut.at |
